Balkonkraftwerk Teil 13: Parallel- und Reihenschaltung

Balkonkraftwerk

So lange es zu jedem Solarmodul einen eigenen Anschluss und MPPT am Wechselrichter gibt, ist der Aufbau eines Balkonkraftwerks denkbar einfach. Einfach zusammenstecken – eine Verpolung ist unmöglich. Komplizierter wird es, wenn beispielsweise vier Module mit einem Wechselrichter mit einem oder zwei Eingängen verbunden werden sollen. Hier müssen die Module zuerst parallel oder in Reihe mit einander verschaltet werden, was in der Regel durchaus möglich ist. Beim Stringwechselrichter ist es sogar die Regel, alle Module in Reihe an einen einzigen MPPT anzuschließen. In Folge 4 dieser Artikelserie „Passende Komponenten finden“ bin ich bereits auf Reihen- und Parallelschaltung eingegangen, Grundsätzliches dazu gibt es auch in Teil 5 „Elektrotechnik für Balkonkraftwerker„. In diesem Artikel werden wir weiter ins Detail gehen, Ströme und Spannungen anhand realer Messungen betrachten und lernen, was geht und was man besser nicht macht.

Messeinrichtung

Zum Einstieg ins Thema möchte ich den vorangegangenen Artikel „MPPT“ empfehlen, in ihm wird die Messeinrichtung und das Verfahren vorgestellt, mit der auch die Daten für die Diagramme in diesem Artikel aufgenommen wurden. Auf dem nebenstehenden Bild sieht man links die Nachbildung eines Solarpanels mit 5 Zellen, deren Anschlüsse einzeln nach hinten herausgeführt werden und mit Wago-Klemmen beliebig verschaltet werden können. Rechts ist die Simulation eines Wechselrichter-MPPTs und die Messeinrichtung (3x Strom und Spannung) auf Basis eines Raspberry Pi.

In den nachfolgenden Szenarien werden jeweils mehrere einzelne Solarzellen miteinander parallel oder in Reihe verschaltet. Im Vergleich zu ganzen Solarpanelen sind die gemessenen elektrischen Werte natürlich wesentlich kleiner, die Schlussfolgerungen aus den Messergebnissen gelten aber für Solarzellen und Solarpanele gleichermaßen.

Davor noch ein kleiner Exkurs zum Thema „STC – Standard Test Conditions“. Das Kürzel findet man auf allen Datenblättern von Solarmodulen und es bedeutet, dass die Kennwerte dieser Solarmodule alle unter einheitlich definierten Testbedingungen ermittelt wurden. Diese Testbedingungen lauten: Lichteinstrahlung von 1000W pro Quadratmeter bei einer Temperatur von 25 Grad. Mir steht leider kein Solarmesstisch zur Verfügung, damit ich meine Messungen auch unter normierten STC Testbedingungen durchführen könnte und auch keine Lampe, die 1000W/m2 bringen würde. So muss bei mir einfach die Sonne herhalten und die Messungen weichen nicht nur von den STC Bedingungen ab, sondern auch untereinander, weil sie zu verschiedenen Tageszeiten erfolgen oder gar an unterschiedlichen Tagen und bei nicht immer gleichem Wetter. Die Aussagen der Messungen sind folglich immer nur qualitativ zu sehen und nicht auf die x-te Kommastelle genau.

Verschalten von gleichen Solarmodulen

Gleiche Solarmodule“ meint hier nicht nur Module mit der gleichen Peakleistung, sondern wirklich baugleiche Module mit weitgehend identischen elektrischen Daten. Um nicht baugleiche Module geht es dann weiter unten im zweiten Teil dieses Artikels.

Zur Demonstration verwende ich 4 gleiche Solarzellen mit jeweils folgenden Daten:

Leistung Pmax0,285W
Leerlaufspannung Uoc2,166V
Kurzschlussstrom Isc0,178A
Maximalspannung Ump1,742V
Maximalstrom Imp0,164A

Vier Zellen (oder Solarpanel) lassen sich auf vier verschiedene (sinnvolle) Arten mit einander verschalten, die wir uns nun im Detail ansehen.

Reihenschaltung vier gleicher Module

Schaltbild 4 Module in Reihe

Diese Art der Verschaltung kennt jeder, denn so sind die einzelnen Solarzellen innerhalb eines Solarmoduls typischerweise angeordnet. Der Pluspol der einen Zelle ist verbunden mit dem Minuspol der nächsten und so weiter. Die verbleibenden beiden Enden sind dann die Modulanschlüsse. Die Reihenschaltung ist auch gebräuchlich bei großen Dach-PV-Anlagen. Hier wird auf Modulebene der Pluspol des einen auf dem Minuspol des nächsten Solarpanels gesteckt und die Kette der Module wird dann String genannt. Die beiden verbleibenden Enden des Strings gehen dann auf einen sogenannten Stringwechselrichter. Bei vielen Modulen am Dach kann man durch Reihenschaltung den Verkabelungsaufwand gering halten, da nur die beiden Enden zum Wechselrichter geführt werden müssen und nicht alle Modulanschlüsse.

4 Module in Reihe

Wer den vorhergegangenen MPPT-Artikel gelesen hat, dem sind diese beiden Kurven vertraut. Hier wird ein Maximum Power Point Tracker simuliert und der gesamte Spannungsbereich der Zellenverschaltung abgefahren und dabei Strom und Leistung ermittelt. Dabei entspricht das linke Ende der Kurven einem Kurzschluss (maximaler Strom, Spannung null) und das rechte Ende dem Leerlauf (maximale Spannung, Strom null). Der höchste Punkt der roten Leistungskurve ist der Maximum Power Point.

Wir sehen auf der X-Achse einen recht weiten Spannungsbereich, der bis über 8V führt und einen recht geringen Strom von unter 0,2A. Und tatsächlich entspricht die gemessene Stromstärke der einer einzelnen Zelle und die Gesamtspannung der 4-fachen Leerlaufspannung einer Zelle. Das gleiche gilt auch für die Leistung.

Für eine Reihenschaltung gilt:

  • Die Einzelspannungen addieren sich,
  • der selbe Strom fließt durch alle Zellen und
  • die Einzelleistungen addieren sich.

Parallelschaltung vier gleicher Module

Schaltbild: 4 Module parallel

Der Gegenentwurf zur Reihenschaltung ist die Parallelschaltung. Hier werden alle Pluspole der einzelnen Zellen (oder Module) zusammen geschaltet und ebenso alle Minuspole. Sammelplus und Sammelminus gehen dann an den Wechselrichter. Um zwei Solarmodule parallel zu schalten, verwendet man zwei so genannte Y-Kabel. Das eine Ende wird an den Wechselrichter gesteckt, die verbleibenden an jeweils ein Modul. Das gleiche geschieht mit dem zweiten Wechselrichterstecker. Eine Parallelschaltung von zwei Solarmodulen verwendet man, wenn mehr Leistung gewünscht wird, aber der verwendete Modulwechselrichter keine weiteren direkten Anschlüsse mehr hat und eine Reihenschaltung (aufgrund dann zu hoher Spannung) ausscheidet.

4 Module parallel

Die Messdaten unterscheiden sich deutlich von der Reihenschaltung. Der Spannungsbereich ist sehr klein, der Strom aber wesentlich höher. Genau betrachtet ist die Spannung von parallel geschalteten Zellen nicht anders als die Spannung einer einzelnen Zelle, aber durch die Zusammenführung von 4 Zellen vervierfacht sich der Strom und damit auch die Leistung.

Für eine Parallelschaltung gilt:

  • Die Spannung ändert sich nicht,
  • die Einzelströme addieren sich und
  • die Einzelleistungen addieren sich.

Reihenschaltung zweier parallel geschalteter Modulpaare

Schaltbild: Reihenschaltung zweier parallel geschalteter Modulpaare

Eine solche Kombination von Parallel- und Reihenschaltung ist theoretisch möglich, aber mit Solarmodulen kaum gebräuchlich. Modulintern kann es bei Halb- und Drittelzellenmodulen aber durchaus vorkommen, dass parallel geschaltete Zellengruppen ihrerseits wieder in Reihe geschaltet werden.

Reihenschaltung zweier parallel geschalteter Modulpaare

Wie nicht anders zu erwarten mit einer Kombination aus Parallel- und Reihenschaltung haben wir hier im Vergleich zur Einzelzelle die doppelte Spannung und den doppelten Strom, was wiederum die vierfache Leistung ergibt.

Parallelschaltung zweier in Reihe geschalteter Modulpaare

Schaltbild: Parallelschaltung zweier in Reihe geschalteter Modulpaare

Dies ist die zweite Variante Parallel- und Reihenschaltung mit einander zu kombinieren. Im Unterschied zur vorhergehenden werden hier erst zwei Zellen in Reihe geschaltet und zwei solcher Reihen (Strings) dann miteinander parallel. Diese Variante ist auf Modulebene sehr wohl gebräuchlich. Einmal bei Dach-PV mit einem Stringwechselrichter mit nur einem MPPT, an den zwei Strings angeschlossen werden sollen – zum Beispiel ein Ost- und ein West-String.
Eine zweite durchaus übliche Verwendungsmöglichkeit dieser Verschaltung kommt in Frage, wenn man kleine Campingsolarmodule mit nur 19V an einen typischen Einspeise-Modulwechselrichter anschließen möchte. Die 19V sind in der Regel zu wenig für einen Modulwechselrichter, so dass man zuerst einmal zwei davon in Reihe schaltet, um auf 38V zu kommen. Dann können mehrere solcher Kleinstrings parallel geschaltet werden um höhere Ströme zu erreichen und damit mehr Leistung.

Parallelschaltung zweier in Reihe geschalteter Modulpaare

Diese beiden Kurven unterscheiden sich nicht von den vorhergegangenen, es ist elektrisch gesehen also egal, ob man bei 4 Zellen zuerst zwei in Reihe oder zuerst parallel schaltet.

Die vier bisher gezeigten Verschaltungen sind alle sinnvoll und führen dazu, dass bei vier Zellen (oder Solarmodulen) auch die vierfache Gesamtleistung erreicht wird. Bei den nun folgenden Kombinationen sieht das ganz anders aus.

Verschalten von unterschiedlichen Solarmodulen

Reihenschaltung unterschiedlicher Solarmodule

Ungleiche Module in Reihe
Solarzelle 1Solarzelle 2
Leistung Pmax0,57W0,57W
Leerlaufspannung Uoc2,17V4,33V
Kurzschlussstrom Isc0,36A0,18A
Maximalspannung Ump1,74V3,48V
Maximalstrom Imp0,33A0,16A

Nehmen wir als erstes eine einfache Reihenschaltung von zwei Modulen, die zwar die gleiche Leistung haben, aber unterschiedliche Spannungen und unterschiedliche Ströme. Über den gesamten Spannungsbereich von Kurzschluss (ganz links) bis Leerlauf (ganz rechts) ergeben sich folgende Kurven für den Strom und die Gesamtleistung:

Reihenschaltung unterschiedlicher Solarmodule

Rufen wir die Regeln zurück ins Gedächtnis, die wir weiter oben für die Reihenschaltung von Zellen und Modulen aufgestellt haben und vergleichen sie mit den aktuellen Messungen:

  • Die Einzelspannungen addieren sich: in der Tat, das ist auch bei ungleichen Modulen der Fall, die Leerlaufspannungen von 2,17V und 4,33V addieren sich zu 6,5V, die wir am Ende der X-Achse auch sehen.
  • Der selbe Strom fließt durch alle Zellen: das ist zwangsweise so, weil es ja keine Verzweigungsmöglichkeit gibt, wo Strom abfließen könnte. Allerdings fließen nur etwas weniger als 0,2A, was dem Kurzschlusstrom der (schwächeren) Zelle 2 entspricht. Die Zelle 1 kann offensichtlich ihren an sich höheren Strom von 0,36A nicht einbringen.
  • Die Einzelleistungen addieren sich: das stimmt hier ganz offensichtlich nicht. Rein rechnerisch müsste sich eine Gesamtleistung von 1,14A ergeben. Messen können wir im MPP jedoch nur 0,9A.

Wie ist das zu erklären? Die Ursache der geringeren Gesamtleistung liegt darin, dass ein und der selbe Strom durch beide Solarzellen hindurch muss. Hier stellt die Zelle mit dem geringeren Strom einen Engpass dar, vergleichbar mit einem Gartenschlauch, denn man an einer Stelle mit der Hand abdrückt und so den Durchfluss vermindert. Die strommäßig stärkere Zelle 1 kann folglich nur so viel Strom liefern, wie auch durch Zelle 2 hindurch fließen kann. Und das begrenzt auch die Leistung von Zelle 1 so dass die Gesamtleistung deutlich hinter der Erwartung zurück bleibt.

Erkenntnis: Nur Solarmodule mit gleichen Strömen in Reihe schalten! Sonst begrenzt das schwächste Modul den Strom im gesamten String.

Parallelschaltung unterschiedlicher Solarmodule

Solarzelle 1Solarzelle 2
Leistung Pmax0,57W0,57W
Leerlaufspannung Uoc4,33V2,17V
Kurzschlussstrom Isc0,18A0,36A
Maximalspannung Ump3,48V1,74V
Maximalstrom Imp0,16A0,33A

Nun betrachten wir die Parallelschaltung von zwei ungleichen Modulen, die haben in diesem Beispiel unterschiedliche Spannung, unterschiedlichen Strom aber gleiche Leistung. Das Diagramm wird leider etwas unübersichtlich, da wir zum Verständnis auch den Teilstrom und Teilleistung an der spannungsmäßig schwächeren Zelle 2 betrachten.

Parallelschaltung verschiedener Module

Vergleichen wir auch hier die Regeln für die Parallelschaltung mit den Daten, die das Diagramm liefert:

  • Die Spannung ändert sich nicht: das passt schon mal nicht. Bei der Parallelschaltung kann es nur eine Spannung geben und das ist offensichtlich nicht die höhere Spannung der Zelle 1. Die Spannung scheint fast auf das Niveau der Zelle 2 herunter gezogen zu werden.
  • Die Einzelströme addieren sich: das trifft zu, aber schauen wir genauer hin. Der Teilstrom durch Zelle 2 (gelbe Kurve) beginnt im rechten Teil des Diagramms abzufallen und wird im Bereich kurz vor dem Leerlauf sogar negativ (!). Der Gesamtstrom (blau) ist die Summe der beiden Einzelströme, durch den negativen Teilstrom 2 wird er im Leerlauf (ganz rechts) null, was wiederum durchaus der Erwartung entspricht.
  • Die Einzelleistungen addieren sich: durch den negativen Teilstrom 2 wird auch die Teilleistung 2 (grün) nahe des Leerlaufs negativ und zieht so die Gesamtleistung im Leerlauf auf null. Die Teilleistungen addieren sich durchaus, aber es addieren sich nicht die Maximalleistungen der Zellen. Zu erwarten wären rechnerisch 1,14W, die gemessene Leistung im MPP beträgt jedoch nur 0,8W.

Wie ist das zu erklären? Der negative Teilstrom 2 ist nur so zu erklären, dass nahe des Leerlaufs die Solarzelle 2 keine Leistung mehr liefert, sondern im Gegenteil Leistung aufnimmt und somit als Widerstand wirkt. Die Ursache dafür liegt im Potentialunterschied der beiden Modulspannungen, der einen Ausgleich sucht. Bei hoher Last durch den Wechselrichters nimmt der Wechselrichter den gesamten Strom beider Zellen auf. Bei schwindender Last nahe am Leerlauf fließt immer weniger Strom zum Wechselrichter und die stärkere Zelle 1 drückt den Strom statt dessen durch Zelle 2. Dass das einer maximalen Leistungsausbeute durch den Wechselrichter nicht förderlich ist, liegt auf der Hand.

Erkenntnis: Nur Solarmodule mit gleichen Spannungen parallel schalten! Sonst zieht das schwächere Modul die Spannung herunter und das stärkere drückt Strom durch das schwächere Modul.

Einsatz von Sperrdioden bei der Parallelschaltung unterschiedlicher Solarmodule

Ein Stromfluss durch Module in verkehrter Richtung ist grundsätzlich unerwünscht. Nicht nur weil dieser Strom und die entsprechende Leistung dem Wechselrichter nicht zur Verfügung steht, sondern auch weil diese Leistung zur Erwärmung des entsprechenden Moduls führt. Irgendwo muss die Leistung ja bleiben, also muss sie vom Modul als Wärme abgeführt werden, was im Winter den netten Effekt hat, dass das schwächere Modul in einer solchen Konstellation schneller schneefrei ist.

Sperrdioden bei der Parallelschaltung unterschiedlicher Solarmodul

Um den Stromfluss durch ein schwächeres Modul bei Parallelschaltung zu vermeiden werden gerne Sperrdioden eingesetzt. Die gibt es in Steckerform mit MC4-Anschlüssen auf beiden Seiten. Eine solche Diode wird in den Zweig des spannungsmäßig schwächeren Moduls 2 so geschaltet, dass der Strom, den das Modul 2 selbst erzeugt, in Durchflussrichtung zum Wechselrichter gelangen kann, Strom von Modul 1 ins Modul 2 aber gesperrt wird. Die Auswirkungen einer solchen Diode sehen wir im folgenden Diagramm. Hier werden die selben Zellen eingesetzt wie bei der vorhergegangenen Messung, ergänzt lediglich um eine Sperrdiode im Strang von Zelle 2.

Auffällig ist, dass die Gesamtspannung nicht mehr herunter gezogen wird, sie bleibt auf dem Niveau von Zelle 1 bei 4,33V. Die Diode bewirkt auch wie erwartet, dass es keinen negativen Stromfluss mehr durch Zelle 2 gibt, Strom und Leistung von Zelle 2 gehen aber mit zunehmender Spannung auf null und Zelle 2 bringt im rechten Teil des Diagramms keinen Beitrag mehr zur Gesamtleistung. Auffällig sind die beiden Hochs in der Leistungskurve (rot). Links die Kombination von zwei Teilleistungen und rechts nur noch die Leistung von Zelle 1. Solche lokalen Hochs in der Leistungskurve machen es dem MPPT schwer, das wirklich höchste Hoch zu finden. Eine kleine Variation der Spannung würde, wenn sich der MPPT am falschen (linken) Hoch befindet, nur dieses optimieren, aber nicht das höhere rechte Hoch finden. Dazu braucht es schlaue Algorithmen im MPPT, so dass dieser von Zeit zu Zeit den gesamten MPPT-Spannungsbereich abscannt um ein eventuell höheres Hoch zu finden.

Erkenntnis: Sperrdioden verhindern bei parallelen Modulen nur den Stromfluss durch das schwächere Modul, sie führen zu keiner Leistungssteigerung. Im Gegenteil, durch die Diode geht Leistung verloren, so dass im Extremfall der Ast mit dem schwächeren Modul für die Leistungsgewinnung komplett ausfällt.

Mythos: Zwei Module parallel führen zum doppelten Strom

In Internetforen und -gruppen zum Thema Balkonkraftwerk wird oft der Wunsch geäußert, die Leistungsausbeute durch zusätzliche Module am vorhandenen Modulwechselrichter erhöhen zu wollen. Vor allem in lichtschwachen Zeiten, also morgens und abends und generell im Winter kann das durchaus sinnvoll sein. Wie man das in der Praxis tut und worauf zu achten ist, bespreche ich im nächsten Abschnitt. Vorher möchte ich noch einen Mythos ausräumen, der ebenfalls im Internet zu diesem Thema kursiert und nicht tot zu kriegen ist:

„Zwei Module parallel führen zum doppelten Strom und das grillt den Wechselrichter.“

Nehmen wir einen Hoymiles HM-600, so ist dessen maximaler Strom im Datenblatt mit 11,5A angegeben und ein Solarmodul mit sagen wir mal 10A wäre vollkommen in Ordnung, aber zwei davon parallel würden 20A liefern, was für den Wechselrichter zu viel wäre. Was ist von dieser Aussage zu halten?

Parallelschaltung mit Schalter

In der Tat ist eine Erkenntnis aus den Messungen weiter oben, dass sich bei Parallelschaltung die Einzelströme addieren. Machen wir dazu ein Experiment mit zwei Solarzellen. Eine davon befindet sich bereits am Wechselrichter, wir messen Spannung, Strom und Leistung und schalten dann eine zweite baugleiche Zelle dazu. Wird sich der Strom verdoppeln?

Die X-Achse ist diesmal die Zeit und links beginnend haben wir im Diagramm die Betriebsdaten einer einzelnen Zelle. Die Stromstärke (rote Kurve) liegt bei ca. 0,17A. Nun legen wir den Schalter um und haben somit zwei Zellen parallel geschaltet. Die Stromstärke steigt aber nur geringfügig auf 0,2A – offensichtlich keine Verdoppelung. Nun lassen wir den MPPT arbeiten und den optimalen Arbeitspunkt finden. Danach messen wir den Strom erneut, er ist auf 0,32A angestiegen, was jetzt einer Verdoppelung des ursprünglichen Stroms gleich kommt.

Wie schaut es mit der Spannung aus? Die sollte sich bei Parallelschaltung eigentlich nicht ändern. Tatsächlich steigt die Spannung (blau) beim Zuschalten des zweiten Moduls erst einmal kräftig an und kehrt nach dem Einpegeln des MPPT wieder in den ursprünglichen Bereich zurück.

Die erwartet doppelte Leistung wird ebenso wie beim Strom nicht durch die Parallelschaltung an sich erreicht, sondern erst durch die Optimierung durch den MPPT.

Wie ist das zu erklären? Die Stromstärke einer Zelle oder eines Moduls im Maximum Power Point (Imp) laut Datenblatt ist lediglich das maximale Vermögen des Moduls Strom zu liefern. Wie viel Strom wirklich fließt, das bestimmt nicht das Modul sondern der Wechselrichter. Siehe MPPT-Artikel. Der doppelte Strom bei einer Parallelschaltung fließt also nur, wenn der MPPT diesen auch abruft. Das wird aber in den meisten Balkonkraftwerkskonstellationen niemals der Fall sein, weil der MPPT entweder beim zulässigen Maximalstrom begrenzt oder bei der maximalen Eingangsleistung.

Und die Spannung? Sollte die bei Parallelschaltung nicht gleich bleiben? Wie kann sich die Spannung dabei erhöhen? Die Spannung wird in der Tat erst einmal durch das Solarmodul bestimmt, aber sie hängt vor allem von der Last ab. Denn die Spannung bricht bei Solarmodulen in Abhängigkeit von der Last ein. Die Erklärung dafür findet sich im MPPT-Artikel. Wenn sich dann zwei Module die Last des Wechselrichters teilen, dann ist jedes Modul geringer belastet, als wenn es die Last allein tragen müsste. Und geringere Last bedeutet, dass die Modulspannung weniger einbricht. Das relativiert sich jedoch, wenn der MPPT auch die doppelte Leistung abruft, damit ist eine Zelle ebenso belastet wie zuvor.

Erkenntnis: Bei der Parallelschaltung zweier gleicher Module addieren sich die beiden realen Teilströme, aber nicht die beiden Maximalströme aus dem Datenblatt. Die Höhe des Stroms (und damit der Leistung) bestimmt maßgeblich die einprogrammierte Logik des MPPT.

Parallel- und Reihenschaltung in der Praxis

Was bedeuten die vorangegangenen Messungen nun in der Praxis für die Parallel- und Reihenschaltung von Modulen an Wechselrichtern bei Balkonkraftwerken?

Passende Verschaltungen für den Wechselrichter finden

In Teil 4 dieser Artikelserie mit dem Titel „Passende Komponenten finden“ habe ich einmal zwei Grundanforderungen für das Verschalten von Solarmodulen und Wechselrichtern definiert. Die möchte ich hier wieder aufgreifen und für die Belange von Reihen und Parallelschaltung ergänzen.

Anforderung 1: Solarmodule dürfen den Wechselrichter nicht zerstören

Und sie dürfen den Wechselrichter auch nicht dazu bringen, eine Notabschaltung wegen Überlastung durchzuführen. Dabei geht es hauptsächlich um die Modulspannung, die dem Wechselrichter gefährlich werden kann, wenn sie zu hoch ist.

Parallelschaltung

Bei einem Modulwechselrichter beträgt die maximale Eingangsspannung in der Regel 60V. Diese 60V dürfen vom Solarmodul oder einer Verschaltung aus mehreren Solarmodulen nicht überschritten werden. Dabei muss ein Sicherheitsabstand berücksichtigt werden, da die Modulspannung mit sinkender Temperatur im Winter steigen wird. Bei typischen Photovoltaikmodulen in der 400Wp+ Klasse (mit einer Leerlaufspannung von 35-50V) ist somit eine Reihenschaltung an einem Modulwechselrichter nicht möglich. Lediglich zwei Campingmodule (mit einer Leerlaufspannung von ca. 19V) könnten in Reihe geschaltet werden und müssten es auch um die nötige Eingangsspannung zu erreichen. Typischerweise werden Solarmodule zur Leistungssteigerung an Modulwechselrichtern aber parallel geschaltet.

Reihenschaltung

Bei Stringwechselrichtern liegt der Eingangsspannungsbereich in der Regel zwischen 50V und 500V. Auch hier braucht es aus Temperaturgründen einen Sicherheitsabstand von den maximalen 500V. Bei diesen hohen Spannungen dürfte bereits klar sein, dass bei Stringwechselrichtern die Reihenschaltung von Modulen erforderlich ist. Wer mehr Leistung will, der schaltet weitere Module in Reihe. Eine Parallelschaltung von Modulen ist bei Stringwechselrichtern eher exotisch. Vorstellbar wäre es, um zwei Dachseiten abzudecken mit unterschiedlicher Bestrahlung. Wenn der Wechselrichter den dann erhöhten Strom schafft, könnten auch zwei gleich lange Teilstrings miteinander parallel geschaltet werden.

Anforderung 2: Der Wechselrichter soll die Leistung der Module optimal umsetzen können

Für Stringwechselrichter bedeutet das lediglich, dass die Module einer Reihenschaltung die gleiche Stromstärke haben müssen um Leistungseinbußen zu vermeiden. Das bedeutet in Konsequenz aber auch, dass alle Module gleich zur Sonne ausgerichtet sein sollten.

Bei Modulwechselrichtern wird es etwas komplexer, wenn wir Module parallel schalten um die Eingangsleistung zu erhöhen. Zuerst einmal sind zwei Angaben aus den Moduldatenblättern unschädlich, auch wenn wir disee Werte überschreiten. Das ist die empfohlene Modulleistung und die maximale Stromstärke Imp. Was die Modulleistung angeht, so wollen wir ja durch die Parallelschaltung gerade mehr Eingangsleistung erreichen um in Schwachlichtphasen mehr Ertrag zu bekommen. Und dass sich die Einzelströme der Module bei der Parallelschaltung von zwei Modulen nicht einfach verdoppeln, das haben wir oben gesehen. Trotzdem ist der Strom ein wichtiges Kriterium, allerdings nicht der Strom, der im Datenblatt steht, sondern der Strom, der wirklich fließt. Und der ist abhängig vom MPPT und seiner Programmierung und damit vom Hersteller des Wechselrichters.

Schauen wir uns beispielhaft eine etwas ungünstige Konstellation aus parallelen Modulen an, wie Wechselrichter damit umgehen und wie wir Probleme vermeiden können.

Nehmen wir dazu zwei fiktive 360Wp Solarpanel mit einer Betriebsspannung Ump von 30V und einem Betriebsstrom Imp von 12A an einem fiktiven 800W Wechselrichter mit zwei Eingängen. Der Wechselrichter ist ein typischer Modulwechselrichter mit 60V und einem maximalen Strom von 12,5A. Das wird gut funktionieren, aufgrund der recht schwachen Panele wird die Gesamtleistung auf der Wechselstromseite aber eher unter 700W liegen, so dass der Betreiber auf die Idee kommt, weitere zwei baugleiche Module jeweils parallel per Y-Kabel anzuschließen. Damit wären die jeweils zwei parallelen Module in der Lage theoretisch 24A bei 30V zu liefern. Nun kommt es auf den MPPT an, wie er damit umgeht:

  • Variante 1: Der Wechselrichter begrenzt strikt bei 12,5A. Damit kämen wir auf eine Eingangsleistung von 30V x 12,5A = 375W pro Eingang. Trotz modulseitig möglicher 720W kann der Wechselrichter so nicht mal seine typischen 400W pro Eingang abrufen.
  • Variante 2: Der Wechselrichter begrenzt erst bei seiner maximalen Eingangsleistung von 400W. Damit würde folgender Strom fließen: 400W / 30V = 13,33A. Zwar nicht die möglichen 24A, aber immerhin mehr als die maximalen 12,5A des Wechselrichters. Das bringt den Wechselrichter nicht zum Durchbrennen , er würde aber streng genommen außerhalb seiner Spezifikationen betrieben.

Wie genau sich ein Wechselrichter in solchen Fällen verhält, steht nicht im Datenblatt und kann wohl nur durch Beobachtung festgestellt werden. So handelt wohl ein Deye Wechselrichter nach Variante 1 und ein Hoymiles WR nach Variante 2, wobei die Begrenzung nicht bei 400W erfolgt, sondern erst bei 427W, da Hoymiles pro Eingang etwas mehr Leistung zulässt um die Wandlungsverluste zu kompensieren. Das wären dann schon 14,3A Stromfluss. Andere Wechselrichter haben wie der andere Strategien, sie sind manchmal noch toleranter und nehmen es mit der Nominalleistung am Ausgang nicht so genau, was wieder zu höheren Eingangsströmen führt (die diese Wechselrichter aber dann auch meistens abkönnen).

Die Ursache für diese Problematik dürfte klar sein, es ist die sehr niedrige Modulspannung dieses fiktiv angenommen Moduls von nur 30V. Und damit ist auch klar, wie dem zu begegnen ist: eine höhere Modulspannung führt zu geringerem Strom. Wer also irgendwann einmal beabsichtigt, seinem Wechselrichter an einem Eingang (oder an beiden) ein weiteres paralleles Modul zu gönnen, der sollte bereits beim Kauf auf nicht zu geringe Modulspannung achten. Lieber Module mit 40V oder 42V nehmen, als welche mit 30V oder noch weniger!

Zusammenfassung der Regeln für das Verschalten von Solarmodulen

  • Baugleiche Module können miteinander sowohl parallel als auch in Reihe geschaltet werden, wobei sich die Leistungen immer addieren. Die Empfehlung ist es, nur baugleiche Module miteinander zu verschalten.
  • Andernfalls müssen bei einer Reihenschaltung zumindest die Ströme aller Module gleich sein, sonst behindert das schwächste Modul den ganzen String. Die Spannungen dürfen auch unterschiedlich sein.
  • Andernfalls müssen bei einer Parallelschaltung alle Module zumindest die gleiche Spannung haben, sonst kann es zu Ausgleichsströmen kommen und es geht Leistung verloren. Die Ströme dürfen auch unterschiedlich sein.
  • Sperrdioden in Parallelschaltungen verhindern zwar den ungewollten Stromfluss durch das schwächere Modul, sie bringen aber nicht mehr Leistung, im Gegenteil, sie mindern die Leistung sogar etwas. Sperrdioden können bei Ladereglern sinnvoll sein, die bei vollen Akkus in den Leerlauf gehen.
  • Der Wechselrichtertyp bestimmt, ob an seinen Anschlüssen Reihen- oder Parallelschaltung möglich ist.
  • Bei einer Reihenschaltung addieren sich die Spannungen. Hier die maximale Eingangsspannung des Wechselrichters beachten!
  • Bei einer Parallelschaltung addiert sich das Vermögen der Module Strom zu liefern.
  • Wie viel Strom wirklich fließt, bestimmt der Wechselrichter. Es fließt nicht die Summe der Ströme laut Datenblatt.
  • Bei Parallelschaltung an Modulwechselrichtern besser keine Module mit zu geringer Spannung wählen (besser 40V als 30Vmpp)!

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69 Kommentare

  1. Erich

    Hallo Helmut,

    Danke für diese fantastisch übersichtliche Darstellung all der Szenarien – und deiner Experimente mit dem eigenen Versuchsaufbau!

    Genau diese Fragen sind bei mir aufgetaucht (weitere Module aufs Dach in den String, aber baugleiche nicht mehr lieferbar), overprovisioning an einem Mikro-WR… ich berate viel in der Nachbarschaft, jetzt bin ich schlauer.

    Als einfachste Lösung, wenn man neu kauft, ist meiner Meinung nach die Lösung mit 80öW String-WR und dazu 3-4 Module in Reihe, eben nicht die teuersten, sondern einfach gut&günstig. Gebrauchte würde ich nicht empfehlen, außer man hat genug Dach und eine wirklich günstige Einkaufsquelle, istnatürlich auch ökologischer, als neu zu kaufen. Ansonsten sind besser neue von der Leistung pro Fläche zu bevorzugen.

    Aber gerade bestehende Mikro-WR Anlagen selbst ausbauen mit weiteren Modulen halte ich auch echt für praktikabel – statt eine größere Anlage bauen und anmelden zu lassen.

    Ich hatte mal mit Excel und einer Leistungswertreihe von einem ganzen Jahr (2x400W an 800W WR) simuliert, wie sich ein weiteres Modul beim Cap von 800W trotzdem ausgewirkt hätte: Da nur in echten Spitzenzeiten die Kappung erfolgt, war die Jahresproduktion von ca 800 kWh auf fast 1100kWh gestiegen, also 3/4 der Mehrleistung kam an! Das Modul rentiert sich insgesamt, und gerade auch mit mehr Leistung der Gesamtsystems bei weniger praller Sonne.

    Danke für die Tipps zum richtigen Anschluss!

    Antworten
  2. Andreas

    Hallo Helmut,
    danke für deine tollen Ausführungen. Mich bewegt zur Parallelschaltung eine Frage:
    Wenn ich drei identische Module parallel an einen MPPT Wechselrichter anschließe und jedes eine andere Ausrichtung hat (Ost, Süd, West). Wird es dann auch zu einem negativen Stromfluss durch ein verschattetes Modul kommen?
    Gruß und Danke
    Andreas

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Hallo Andreas,
      unterschiedliche Ausrichtung ist noch keine Verschattung, auch ein nicht zur Sonne ausgerichtetes Modul erhält Diffusstrahlung und unterscheidet sich von der Modulspannung nur sehr wenig von einem baugleichen Modul, das direkt zur Sonne ausgerichtet ist. Ausgleichsströme könnte es also maximal dann geben, wenn keine Last anliegt, also bei einem Laderegler und voller Batterie zum Beispiel. Bei einem Balkonkraftwerk wirkt der Wechselrichter immer als Last auf die Module, zieht die Spannungen zusammen und leitet den Strom über den Wechselrichter. Hier wird es keinen nennenswerten Stromfluss durch das schwächere Modul geben.

      Antworten
      1. Andreas

        Danke, das habe ich verstanden :)
        Konkret handelt es sich um ein „Fensterkrafterk“ mit Modulen auf dem Fensterbrett und rechts und links in den Laibungen.

        Antworten
  3. Johannes Landis

    Hallo Helmut
    einfaches Theoretisches Beispiel: Einfamilienhaus hat einen Elektronischen Zähler der verbrauchte sowie Zurückgespeiste Leistung Zählt 1.8.2/2.8.2.
    Ich habe nach dem Zähler 3Phasen L1,L2,L3
    der Stromverbrauch über den Tag jeder einzelner Phasen beträgt 1Kw. (in Summe 3KW)
    mich würde interessieren,ob ein BK von 600W das an der Phase L1 angeschlossen ist und Tagsüber bei Sonne 2KW einspeist am Ende von den 3KW Gesamt Verbrauch 2KW abdeckt oder nur das 1KW an L1 und 1KW leer ins Netz zurückspeist

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das hat jetzt hier absolut nichts mit dem Thema des Artikels zu tun, deshalb bitte falls nötig eine weitere Diskussion bei Teil 1 dieser Artikelserie führen, in dem Deine Frage auch beantwortet ist.
      Zuerst: ein 600W Balkonkraftwerk kann niemals 2kW einspeisen. Du verwechselst hier vermutlich Leistung und Energie.
      Nachdem ein Zähler, was Bezug und Einspeisung betrifft, immer nur Mommentanwerte saldiert, müssen wir die Leistungen betrachten. Wenn also ein Gerät zum Zeitpunkt X 3kW verbraucht und das BKW gleichzeitig 0,6kW erzeugt, dann müssen weitere 2,4kW aus dem Netz bezogen werden. Die Phase spielt dabei keine Rolle, weil der Zähler die Bezüge und Einspeisungen zeitgleich auf allen Phasen mit einander verrechnet. Für eine Betrachtung der Energie, also der kWh über den ganzen Tag zum Beispiel trifft das nicht zu, da kein Speicher vorhanden ist. Nur zeitgleiche Einspeisungen und Bezüge werden mit einander saldiert.

      Antworten
  4. Frank Seifert

    Hallo,

    Danke erstmal für die aufschlussreiche Darstellung zur Verschaltung von Solarmodulen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste eine Parallelschaltung von zwei gleichen Modulen, die mit einer Diode entkoppelt sind an einen Wechselrichter, der z.B. die achthundert Watt mit nur einem MPPT erzeugen würde die Ausbeute bei schlechten Lichtverhältnissen besser werden.
    Da ja die Leistung das Produkt aus U und I ist, fehlt bei mangelnder Einstrahlung ja der Strom, da die Leerlaufspannung ja eigentlich recht hoch ist, somit müsste die Parallelschaltung ja den Arbeitsbereich ausdehnen, da ca., der doppelte Strom zur Verfügung steht.
    Leider habe ich noch keinen Wechselrichter gefunden, der das kann.
    Es gibt zwar welche, die 20A können, aber da müsste man dann vier kleine Module je zwei parallel schalten, was mehr Platz und Geld kostet.

    Der Wunsch wäre zwei 435W parallel und 800W raus.

    Gruß Frank

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Hallo Frank, dazu ein paar Anmerkungen:
      „eine Parallelschaltung von zwei gleichen Modulen, die mit einer Diode entkoppelt sind“ -> parallele gleiche Module brauchen keine Sperrdioden.
      „achthundert Watt mit nur einem MPPT“ -> gibt es, das wären Stringwechselrichter und Du müsstest die Module in Reihe schalten.
      „.. müsste die Parallelschaltung ja den Arbeitsbereich ausdehnen, da ca., der doppelte Strom zur Verfügung steht.“ -> doppelte Modulanzahl = doppeltes Leistungsvermögen am Eingang, das gilt sowohl bei Parallel- als auch bei Reihenschaltung.
      „Der Wunsch wäre zwei 435W parallel und 800W raus.“ -> Stringwechselrichter nehmen und die Module in Reihe schalten.

      Antworten
      1. Frank Seifert

        Hallo,

        Danke für die schnelle Antwort.
        Das löst meinen Gedankengang nicht wirklich auf.
        Die Spannung ist ja genügend da, aber der Strom fehlt.
        Die Dioden würde ich trotzdem lassen, da sie bei kleinen Verschattungen nützlich sein könnten.
        Wenn ich bei meinem kleinen Balkonkraftwerk die Daten des WR auslese, fällt mir auf das der produktive Bereich größer wäre, wenn ich mehr Strom ziehen könnte, deswegen der Gedanke der Parallelschaltung, nur wenn dann richtig Licht einfällt, kann ich es dann nicht nutzen da der WR ja höchsten an die 10A abruft.
        Bei dem Stringwechselrichter müsste der ja bei einem niedrigen Strom starten, keine Ahnung, ob es sowas gibt.

        Gruß Frank

        Antworten
        1. Helmut (Beitrag Autor)

          Aufpassen, Bypassdioden nicht mit Sperrdioden verwechseln!
          Was Du mit „produktiven Bereich“ meinst, erschließt sich mir nicht.
          Sowohl ein String- als auch ein Modulwechselrichter startet bei wenigen Watt Modulleistung. Beim Stringwechselrichter ist dabei die Spannung natürlich höher, aber er bekommt ja durch die Reihenschaltung auch höhere Spannung von den Modulen. Für BKW kannst Du bei Growatt und Solis schauen.

          Antworten
  5. Frank Seifert

    Hallo,

    der Gedanke ist das der WR ja erst bei einem bestimmten Minimalstrom startet.
    Den Strom wollte ich durch Parallelschaltung ungefähr verdoppeln, dann müsste er zu Beginn und Ende eines Tages oder wie zurzeit bei diesem Wetter vielleicht noch etwas erwirtschaften.
    Die Leerlaufspannung ist ja auch bei schwachem Licht recht hoch, nur ohne Strom keine Leistung.
    Nur wenn die Verhältnisse besser werden und dann mehr als die ca. 10-13A möglich sind, werden die ja derzeit nicht verarbeitet, deswegen der Gedanke nur einen MPPT der dann den ganzen Bereich abdeckt.
    Möglicherweise sind meine Gedanken mangels wissen auch völlig falsch.

    Gruß Frank

    Antworten
  6. Alexander

    Hallo Helmut, vielen Dank für die tolle Beschreibung. Ich bin seit Tagen dabei ein paar Module mit meinem Balkonraftwerk-WR (Hoymiles HMS800W) zu verbinden.
    Ich habe mich an deine Beschreibung oben gehalten und die 4 Module (je 90W) parallel geschaltet an einen der beiden MPPT Tracker. Soweit so gut. Strom wird erzeugt ABER wohl nur von einem Modul.
    Später wenn alles funktioniert würde ich nochmal 4 Module an den anderen MPPT Tracker hängen. Aber erstmal muss ich schauen, dass zumindest die ersten 4 funktionieren.
    Mache ich etwas grundlegend falsch?

    Anbei noch die Datenblätter von Wechselrichter und den Modulen:

    WR (Hoymiles HMS-800-W 2T)

    Eingangsspannung Vmax: 65
    MPPT Spannungsbereich: 16-60V
    Maximaler Eingangstrom A: 2×14
    Maximaler Eingangskurzstrom A: 2×25
    Nennausgangsleistung (VA): 800
    Nennausgangsstrom (A): 3,48

    Module (Firstsolar FS-390)

    Nennleistung PMPP(W): 90
    Spannung bei PMAX VMPP(V): 49,2
    Elektrischer Strom bei PMAX IMPP(A): 1,83
    Leerlaufspannung VOC(V): 61
    Kurzschlussstrom ISC(A): 2,04

    Beste Grüße
    Alex

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Hallo Alex,
      nein ich sehe jetzt nicht, dass Du was falsch machst. Mit der Leerlaufspannung von 61V liegst Du etwas außerhalb des MPPT-Bereichs, aber das weißt du selber.
      Du hast 4 dieser Module parallel an einem MPPT. Das ist in Ordnung, anders geht es nicht. Wie kommst Du zu dem Schluss, es würde nur ein Modul produzieren? Womit misst Du das? Hast Du Zugriff auf den Wechselrichter, so dass Du die Modulspannung und den Strom sehen kannst? Und wie hast Du die Module ausgerichtet?
      Viele Grüße
      Helmut

      Antworten
  7. Jan

    Hallo Helmut, ein wirklich ausführlicher Artikel und ich komm mir jetzt fast etwas blöd mit der Frage vor, aber es ist nicht mein Thema.
    Meine Eltern haben ein BKW auf dem Dach mit einem HM600 und 2 385er Modulen dran. Ich hatte überlegt, ob man die mit Y- Kabel an einen Eingang hängt und 2 weitere, mutmaßlich andere, Module an den 2. Eingang. Trina vertex oder so ähnlich. Kann der WR das ab oder nicht? Nimmt er nur die Leistung, die er verarbeiten kann? Sorry, wenn ich das aus dem Artikel nicht richtig rauslesen kann, aber es sind böhmische Wälder für mich.

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Die Wahrscheinlichkeit, dass das so funktioniert, wie Du es schilders ist hoch. Ich würde genau diese Vorgehensweise empfehlen. Aber ohne einen Blick in die Moduldatenblätter fehlt die letzte Sicherheit. Also mach bitte folgendes. Such Dir im Internet die Datenblätter der 385er und der gewünschten Trina Vertex Module und dann such Dir jeweils unter STC die Modulspannung Vmp oder Vmpp. Dann dividierst Du 320W durch die Vmp und erhältst so den maximal fließenden Strom. Der Wert sollte für den HM-600 kleiner als 11,5A sein. Dann ist alles gut.
      Ein Beispiel: Das Modul hat eine Spannung im Maximum Power Point von 40V. Dann sind 320W / 40V = 8A. Bedingung erfüllt.
      Das machst Du einmal für die vorhandenen Module und einmal für die Neuen, dann hast Du Sicherheit.

      Antworten
  8. Michael

    Hallo Helmut,

    klasse Beitrag. Vielen Dank dafür!

    Kurze Frage dazu:

    Wenn ich an einen WR mit 2 Trackern jeweils pro Tracker zwei gleiche Module parallel verschalten will, macht es dann mehr Sinn, wenn die jeweiligen Module am jeweiligen Tracker in die gleiche Richtung ausgerichtet sind? Also Tracker 1 beide Module nach Osten und Tracker 2 beide Module nach Westen. Oder ist es vorteilhafter Ost und West je Tracker zu mixen? Eigentlich sollte Variante 1 besser sein oder?

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das ist ganz leicht auszurechnen. Nehmen wir einen 600W Wechselrichter an mit zwei MPPTs, also 300W pro Eingang. Nehmen wir weiter an, ein Modul könnte in der Sonne 400W und im Schatten 50W liefern. Dann haben wir morgens folgende Situation:
      Ost-Ost: 400W+400W, begrenzt auf 300W und West-West: 50W+50W = 400W
      oder
      Ost-West: 400W+50W begrenzt auf 300W, das mal 2 = 600W
      Alles klar?

      Antworten
      1. Michael

        Ah, besten Dank! An die Begrenzung pro Tracker hatte ich nicht gedacht :/
        Also besser West mit Ost jeweils kombinieren.

        Antworten
  9. MAIK

    Hallöchen Helmut Danke das du dein Wissen Teilst

    Mein Set Up

    2x trina vertex 395 Watt
    2x canadian hiku 375 Watt

    Sollen an einem AP System ds3s
    Parallel geschaltet werden

    Ausrichtung je 2x Ost und 2x West

    Benötige ich irgendwelche Dioden?

    Bypassdioden / Sperrdioden / Verschaltdioden

    MfG Danke im vorraus

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Nur gleiche Module parallel schalten, dann werden keine zusätzlichen Dioden gebraucht.

      Antworten
  10. Karin

    Hallo Helmut,
    wir haben in einer Bestandsanlage mit alten Modulgrößen in das Loch unseres jetzt ausgebauten Dachfensters 4 Victron Energy 215W 24V (SPM042152400) Module eingebaut und in Reihe an einen Solis S6 mini (GR1P1K-M) angeschlossen.

    Meine Frage, wenn ich für das Haus meiner Eltern ein BKW mit 4 x 430W Modulen kaufe, wegen der Länge des Balkons (7m) nur 3 Module unterbringe, kann ich dann das übrige 4.Modul mit meinen vier 215er Modulen verschalten? Wenn ja, wie und auf was muss ich achten? Kann ich zB das 4.Modul dann an der Fassade/andere Ausrichtung anbringen? Muss ich je zwei 215 parallel und die Pärchen dann mit dem 430er in Reihe schalten?

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Nein, ich kann nur empfehlen ausschließlich baugleiche Module mit einander zu verschalten. Wenn es gar nicht anders geht, dann müssen zumindest bei Parallelschaltung die Modulspannungen gleich sein und bei Reihenschaltung die Modulströme.
      Unterschiedliche Module sollte man nicht mit einander verschalten, sondern auf getrennte MPPTs legen

      Antworten
  11. MAIK

    Guten Morgen Helmut

    Vielleicht kannst Du mir bei meinem Vorhaben noch etwas Sicherheit geben…

    Folgendes
    2x trina vertex 395 W
    2x canadian hiku 375 W

    Sollen mit einen ap system ds3

    Parallel verschaltet werden in ne 2x Ost und 2x West Ausrichtung.

    Die Spezifikation der unterschiedlichen Module passen überein.
    Der WR soll wohl ca 18 A Strom abkönnen.

    Sind nun noch Schmelzsicherungen bypassdioden Verschaltdioden oder Sperrdioden erforderlich?
    Wenn Ja in welcher Größe und an welcher Stelle wird diese verbaut?

    Mit verschattung ist nicht zu rechnen.

    Über ein Feedback wäre ich sehr dankbar.

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das mit den Dioden hatte ich bereits beantwortet. Was Sicherungen angeht muss ich zurückfragen: Wogegen möchtest Du Dich absichern?

      Antworten
      1. MAIK

        Gegen überlast oder rückstrom ggfs

        Damit dann lieber eine Sicherung schmilzt anstatt des WR’s

        Antworten
        1. Helmut (Beitrag Autor)

          Überlast kann es nicht geben, weil der Wechselrichter bei seiner Nennleistung die Leistung begrenzt. Wenn er das nicht tut, dann ist er bereits kaputt und braucht keine Sicherung mehr.
          Rückstrom würde ja bedeuten, dass der Wechselrichter Strom ins Modul schickt. Extrem unwahrscheinlich.
          Eine Sicherung zwischen Solarmodul und dem Wechselrichter eines Balkonkraftwerks hat nur einen Sinn: Die Beruhigung der Psyche des Betreibers.

          Antworten
  12. Moppel

    ufff… 15 min Lesen bei dir über Parallelschaltung hilft mehr als 1,5 h Photovoltaikforum.
    Was es da alles an unterschiedlichen Meinungen gibt zur Parallelschaltung – Gekrönt vom Hoymiles Supportteam, die immer ihre 60V und 15A Grenze Copy-Paste einfügen.
    Vielen Dank für deine Aufklärung des Mythos!
    Gruß Moppel

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Danke für das freundliche Feedback.

      Antworten
  13. Torsten

    Hallo Helmut!
    Vielen lieben Dank für die ausführliche Abhandlung.
    Ich habe noch eine Frage zur seriellen Verschaltung von Modulen. Bei älteren Modulen (z.B. Poly´s der 200W Klasse) hat man oftmals noch eine maximale Spannung unter 30V, allerdings eine Leerlaufspannung über 30V. Kann man diese Module nun seriell an Mikrowechselrichtern verschalten, oder nicht?
    Gerade durch die Problematik von Deye WR, die nicht mehr als die ~12A durchlassen, wäre das ein riesen Gewinn. 2s2p Schaltung würde dann maximalen Ertrag liefern.

    Auf der Stromseite muss man sich, wie schon von Dir erwähnt, kaum Sorgen machen. Aber auch der Spannungsseite ist es sicherlich kritischer. Wieviel vertragen die WR dort wirklich (gibt es auch einen Puffer über den 60V aus dem Datenblatt)? Schließlich muss man die höhere Spannung bei Minustemperaturen auch noch mit einplanen.

    Vielen lieben Dank im Voraus.

    MfG, Torsten

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Bei einem WR mit max. 60V geht das nicht. Du musst a) die Leerlaufspannung berücksichtigen, weil die immer anliegt, wenn der WR nicht einspeisen kann und b), wie Du richtig bemerkt hast, den Temperaturkoeffizienten im Winter.
      Die Wechselrichter arbeiten in der Regel so, dass sie bei Überschreiten der 60V einfach abschalten.

      Antworten
  14. Tobeu

    Kann ein y Stecker pv Anlage falsch benutzt werden

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Wenn man sich sehr dumm anstellt, dann schon. Plus und Minus sind durch die Stecker ja verpolsicher. Aber wenn man nicht aufpasst kann man Plus und Minus verschiedenen MPPTs zuordnen. Da sollte man schon genau hinschauen, welche Kabel man zusammensteckt.

      Antworten
  15. Tobeu

    Ok danke
    Kann ich die Kabel einer Polarität egal wie an den y Stecker stecken oder ist was dabei zu achten
    Mfg

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Wie bereits gesagt, die MC4-Stecker sind verpolungssicher. Für einen Wechselrichteranschluss hasst Du ja zwei verschiedene Y-Kabel. Davon steckst Du jeweils das Ende mit dem einen Stecker an den WR und die Enden mit den zwei Steckern bestückst Du mit den beiden Modulanschlüssen. Immer so, wie die Stecker passen. Und dann machst Du das ggf. mit dem zweiten WR-Anschluss genauso. Du darfst halt nur nicht ein Modul an beide WR-Eingänge stecken.

      Antworten
  16. Carsten

    Hallo Helmut,
    ich möchte gerne meine Anlage erweitern. Momentan habe ich folgende komponenten da:
    1x Hoymiles HMS-1800-4T Wechselrichter
    4 (8)x Sunpro 430W M10 N Type Mono Bifacial Solarmodul

    Da mein Haus nach Ost/West ausgerichtet ist möchte ich gerne auf jede Seite 4 Module montieren.
    Diese sollen dann Parallel verschaltet werden in 4x Ost und 4x West Ausrichtung.

    Produktspezifikation Modul:
    Artikel 430W
    Maximale Leistung (Pmax) 430
    Maximale Leistungsspannung (Vmp) 31,68
    Maximaler Stromstärke (Imp) 13,16
    Leerlaufspannung (Voc) 38,60
    Kurzschlussstrom (Isc) 13,80
    Moduleffizienz (%) 22,00
    Maximale Systemspannung DC 1500V(TUV)/1500V(UL)
    Maximale Nennleistung der Reihensicherung 30A

    Daten Gleichrichter
    Üblicherweise verwendete Modulleistung (W) 360 bis 600+
    Maximale Eingangsspannung (V) 65
    MPPT-Spannungsbereich (V) 16 – 60
    Einschaltspannung (V) 22
    Maximaler Eingangsstrom (A) 4 × 15
    Maximaler Eingangskurzschlussstrom (A) 4 × 25
    Anzahl MPPTs 4
    Anzahl Eingänge je MPPT 1
    Ausgangsdaten (AC)
    Nennausgangsleistung (VA) 1800
    Nennausgangsstrom (A) 7,83
    Maximale Einheiten pro 10-AWG-Strang2 4

    Wenn ich deinen Artikel richtig verstanden habe, müsste das von der Theroie her gehen, oder?
    Es sollen pro MPPT ein Modul Ost&West angeschlossen werden

    Vielen Dank schon mal vorab für deine Antwort

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Da wir hier nicht mehr von einem Balkonkraftwerk sprechen, möchte ich empfehlen, die Beratung eines Elektrikers in Anspruch zu nehmen, der auch die Auswirkungen einer solch hohen Einspeisung auf das Gebäudenetz einschätzen kann.
      Die Wahl der Module ist nicht sehr glücklich, weil die eine recht niedrige Spannung haben, was bei hoher Leistung zu hohen Strömen führt. So werden die maximalen 15V geringfügig überschritten. Aber wenn Du die Module schon hast, dann ist das halt so. Sonst passt das.

      Antworten
      1. Carsten

        Super vielen Dank.
        Es wurde bereits ein passendes Stromkabel von der PV zum Sicherungskasten verlegt und vom Fachmann angeschlossen.
        Die Module habe ich bereits. Denke ich werde es in einigen Tagen mal testen

        Antworten
  17. Tim

    Guten Morgen Helmut,

    eine tolle informative Seite hast du. Ich habe mich hier viel in die Thematik einlesen können in eine für mich neue Welt. Herzlichen Dank dafür!

    Mittlerweile bin auch ich stolzer Besitzer eines BKWs, schlage mich aber mit Besonderheiten herum, bei denen mir noch niemand zufriedenstellenden Input geben konnte:
    Ich besitze 6 baugleiche Module mit je 210W (Zendure flexible Solarpanels) und den Hoymiles HMS-800-2T (2 MPPTs).
    Die Anordnung bzw. Ausrichtung der Module ist 1x Süd, 3x Süd (bei vormittäglicher Verschattung eines Moduls) und 2x West. Alle hängen 90 Grad an einem Balkongitter.

    Wie kann ich dieses Szenario sinnvoll und möglichst produktiv umsetzen? Eine aufwändige parallele Verkabelung wäre kein Problem – diese Kabel würde ich über deine Affiliate-Links kaufen als kleines Dankeschön.

    Aktuell habe ich übrigens nur 4 Module in Parallelschaltung in Benutzung, habe aber sehr günstig 2 weitere Module erhalten, die ich gerne nurzen wollen würde.

    Um deine Einschätzung wäre ich sehr dankbar und sende sonnige Grüße
    Tim

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Du schreibst, Du hast 4 Module heute in Parallelschaltung, dann leite ich ab, dass jedes Modul genug Spannung für den HMS liefern kann und es keine Reihenschaltung braucht. Dann ist die Rechnung erst mal leicht 6 baugleiche Module auf zwei WR-Eingänge ergibt 3 Module parallel pro Eingang. Und die solltest Du so kombinieren, dass Du die 400W pro Eingang über eine möglichst lange Zeit erreichst, also jeweils W-S-S pro Eingang. Das mit der Verschattung ist dann halt so.

      Antworten
  18. Thomas

    Hallo Helmut,

    vielen Dank für deinen informativen Webauftritt bzw. deine Webseite.
    Ich bin per Google-Suche darauf gestoßen. Hier findet man viele nützliche Tips und logische Erklärungen die man woanders vergebens sucht.

    Ich würde mich freuen, wenn ich von dir „grünes Licht“ für mein Vorhaben bekommen würde:

    Ich habe derzeit ein Balkonkraftwerk mit 2 identischen Modulen (pro Modul 435 Watt)
    Jedes Modul ist an einem eigenen MPPT Eingang des Wechsekrichters (Deye ST-0800DE-5M) angeschlossen.
    Der Wechselrichter hat nur diese 2 Eingänge und kann eine Maximalleistung von 800W.

    Meine Überlegung ist, mir nochmal 2 identische Solarmodule (wie die beiden vorhandenen) zu kaufen, und an jedem der beiden Wechselrichtereingänge quasi mit Hilfe eines Y-Kabels je 2 Platten anzuschließen. (Die Ausrichtung aller Platten ist SSO)
    Meine Frage dazu ist:
    Kann ich das einfach so machen?
    Nimmt der Wechsekrichter eventuell Schaden, wenn ich ihm „zu viel“ Leistung anbiete?
    Nimmt sich der Wechselrichter nur die Leistung, die er brauch oder wird die „überschüssige“ Leistung irgendwie in Wärme durch den Wechselrichter „verbrannt, so daß er unnötig heiß werden könnte?

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Meine Frage dazu ist:
      Kann ich das einfach so machen?

      Ja, kannst Du

      Nimmt der Wechsekrichter eventuell Schaden, wenn ich ihm „zu viel“ Leistung anbiete?
      Nein, wie Du richtig sagst, ist das nur ein Angebot.

      Nimmt sich der Wechselrichter nur die Leistung, die er brauch oder wird die „überschüssige“ Leistung irgendwie in Wärme durch den Wechselrichter „verbrannt, so daß er unnötig heiß werden könnte?
      Nur die Wandlungsverluste von wenigen Prozent gehen im Wechselrichter in Wärme auf. Eine überschüssige Leistung entsteht erst gar nicht, weil der Wechselricher in dem Fall sich selbst hochohmiger regelt, was den Sromfluss und damit die umgesetzte Leistung reduziert. Die „überschüssige“ Leistung bleibt also quasi im Solarmodul und kommt nicht zum Wechselrichter.

      Antworten
      1. Thomas

        Super! Ganz vielen Dank!
        Du hast mir sehr geholfen.

        Antworten
  19. Jürgen Berngruber

    Hallo ,
    Ich möchte mit 2x Ostausrichtung , 2x Südausrichtung und 2x Westausrichtung (alles identische Module und alles parallel) auf meine Powerstation (1000W Eingang)
    Ist das möglich oder ergeben sich da Nachteile?
    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Berngruber
    PS tolle und informative Seite

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Zu Deinem Speicher kann ich nichts sagen. Du musst Dir halt die Datenblätter anschauen, ob die Spannungen passen. Entsprechend der Anzahl der MPPTs die Module auf die MPPTs aufteilen. Bei Speicher wird eine strikte Südausrichtung mehr bringen als Ost-Süd-West-ausrichtung, Dir geht es ja nicht darum, nach Verbrauch zu erzeugen, sondern um maximale Füllung des Speichers.

      Antworten
      1. Jürgen Berngruber

        Danke für die schnelle Rückmeldung.
        Die Spannungen passen schon.
        Meine Frage ist :
        Kann ich die je 2 Module in drei verschiedenen Himmelsrichtungen parallel anschließen oder gibt es da gravierende Nachteile?
        Ich möchte eigentlich nur im bestfall die möglichen 1000w über den Tag einspeisen.

        Antworten
        1. Helmut (Beitrag Autor)

          Wie gesagt, ich kenne Deinen Speicher nicht und Speicher sind auch nicht mein Thema. An einen normalen Wechselrichter kannst Du an einen MPPT bei der richtigen Spannung auch 10 baugleiche Module parallel anschließen und die unterschiedlich ausrichten.

          Antworten
  20. Sebastian

    Moin Helmut,

    da hast du wirklich eine tolle und informative Anleitung geschrieben.

    Aber ich bin noch etwas begriffsstutzig und bekomm das im Kopf nicht richtig zusammen.

    Durch Zufall bin ich an ein LONGI LR5-72HIBD-535M gekommen. ( https://npqrcode.longi.com:8765/toQRPage?id=CDB94672080988C31E9020729EB9F7EDV1 )

    Dazu habe ich den Anker MI80 im Einsatz, der zwei Eingänge hat wovon ich aktuell nur einen nutze. Das funktioniert bisher auch.
    Da mein Balkon relativ schmal ist, kann ich nicht mehr Module nebeneinander hängen.

    Nun kam ich auf die glorreiche Idee 2 flexible Module an den Seiten des Balkongeländers anzubringen um noch mehr Leistung zu erhalten.
    Ich dachte an die Zendure 210W Flexible Solarpanel (https://zendure.de/products/zendure-flexibler-solarpanel?currency=EUR&variant=48954738508125&utm_medium=cpc&utm_source=google&utm_campaign=Google%20Shopping&stkn=db6221e3b395&gad_source=1&gclid=Cj0KCQjw2a6wBhCVARIsABPeH1seQdGIBsF9CknYOkgWRQJ8DIb7U-_7LLtP0Zo160cIJM1DCCjmdlAaAoP6EALw_wcB)
    Diese parallel schalten und an den zweiten Anschluss des Anker MI80 zu hängen.

    Würde das funktionieren?
    Würde das überhaupt Sinn machen (Preis-Leistung)?

    Vielen Dank für deine Mühe!

    LG
    Sebastian

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Hallo Sebastian, ja das geht, die Module bringen genug Spannung.

      Antworten
  21. Rainer Land

    Hallo, ich habe auch ein Problem, das ich nicht verstehe. Ich habe ein Balkonkraftwerk, Wechselrichter Deye SUN-M80G3-EU-Q0. 2 Module JW-HD108N.
    Jetzt bringt nur ein Modul Strom, das andere nicht. Wenn ich die Module am Wechselrichter umgekehrt stecke, dann bringt das andere Leistung. Also kann es nicht am Modul liegen. Habe den Wechselrichter reklamiert und der wurde umgetauscht. Aber der andere hat genau dasselbe Problem. Woran kann es liegen?
    Vor dem Tausch: Modul 1, 17 V, 0 A, 0 Watt; Modul 2; 31,6 V, 88,5 W, 2,8 A
    nach Tausch der Stecker am Wechselrichter mit etwas weniger sonne:
    Nach dem Tausch: Modul 1, 31 V, 2 A, 60 Watt; Modul 2; 6,6 V, 0 W, 0 A

    Habs auch als Grafik (jpg).
    Woran kann es liegen? Ist was an der Konfiguration, dass er nur das eine Modul berücksichtigt?
    Den Daten nach haben in den ersten zwei Monaten (Juni/Juli 2023) beide Module gleichzeitig Stom geliefert, aber ab August nur das eine. Habs leider erst im März gemerkt und reklamiert. Aber der getauschte Wechselrichter het das gleiche Problem.
    Was kann ich machen? Die Profi-Elektriker sagen alle, sie haben zu viel zu tun. Um so eine Balkonanlage kümmern sie sich nicht. Bekomme keinen Termin

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Wenn Du die Anschlüsse tauscht und und der Fehler wandert mit, dann ist das Problem das Solarmodul und nicht der WR. Der WR funktioniert ja an beiden Eingängen. Also schau Dir mal das Modul genau an.

      Antworten
      1. Anonymous

        danke, bin selbst auch zu dem Ergebnis gekommen. Ein Modul ist defekt. Mich hat nur gewundert, dass es Spannung hatte, aber nur 9 V und kein Ampere und kein Watt.
        Ich habe es reklamiert und lasse es umtauschen.
        Danke, rla

        Antworten
        1. Helmut (Beitrag Autor)

          Spannung hat ein Modul leicht mal auch wenn es defekt ist. Drum misst man am besten den Kurzschlussstrom, der ist aussagefähiger als die Leerlaufspannung.

          Antworten
  22. Marco Spieker

    Hallo Helmut,
    erstmal vielen Dank für diese wirklich sehr informative Seite. Das findet man selten :-)
    Ich möchte gerne meinen Speicher auf einem Eingang mit mehr Sonne beglücken. Aktuell sind dort 2 Module mit je 150wp in Reihe geschaltet. Damit komme ich aber, wegen der Ausrichtung auf maximal 190W. Ich würde diesen beiden Modulen nun gerne ein weiteres 150wp Modul parallel dazuschalten.
    Von den Werten sollte es passen, aber das Wissen reicht halt nicht aus.
    kleines Modul (2x) 150w, Vmp 18,80V, Imp 7,98A, Voc 22,20V, Isc 8,46A
    neues Modul 150W, Vmp 37,29V, Imp 4,02A, Voc 43,77V, Isc 4,26A
    Die kleinen Module hängen am Balkon gen Süden, das neue Modul würde eher flach liegen.
    Der Speicher ist ein Zendure AIO2400, der Eingang wäre der kleine mit 400W, 14A und 16-60V

    Ich bedanke mich schonmal für eine Antwort

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Zu Speicher kann ich nichts sagen, auch nicht dazu was Dein Speicher oder Laderegler verträgt. Beim Parallelschalten ist man immer mit baugleichen Modulen auf der sicheren Seite. Du willst zwei in Reihe mit einem dritten parallel schalten. Die Spannungen sind zumindest nach Datenblatt nahe beieinander, so dass Das gut funktionieren müsste.

      Antworten
      1. Marco Spieker

        Das mit dem Speicher ist eher zweitrangig. Von den Werten sollte er das verkraften und wenn nicht, dann werde ich das zusätzliche Panel halt doch mit dem Hoymiles HM300 anklemmen. Aber im Detail ging es mir, und das hast du mir beantwortet, darum, ob ich das neue Modul aufgrund seiner Werte an die beiden vorhandenen, in Reihe geschalteten Module anklemmen kann.
        wenn das funktioniert, wovon ich jetzt auch ausgehe, dann melde ich es zurück.
        Vielen Dank für die echt fixe Antwort.

        Antworten
  23. Yassa

    Hallo,

    ich habe folgende Konstellation.

    1 x Wechselrichter SUN600G3-EU-230
    2 x Panelen TW415MAP-108-H mit ingesamt 830 Wp (MPPT-Pfade:2)

    Beide Panele sind aus Platzgründen in Richtung Süd-West ausgerichtet

    Nun habe ich mir überlegt, beide auf einen MPPT-Pfad zu legen und
    2 neue flexible Panele in Richtung Süd-Ost auszurichten und auf den frei gewordenen MPPT-Pfad anzuschließen.

    Frage 1: Darf ich 2 gleiche Panele TW415MAP-108-H an einen und die beiden flexiblen Panele (ALLPOWERS SF200 200W 12V/32V Off-Grid) auf den anderen MPPT-Pfad legen.

    Frage 2: Wenn ja, wie muss die Beschaltung aussehen (Reihen- und/oder Paraallelbetrieb).

    Vielen lieben Dank im Voraus für die Beantwortung der Fragen.

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    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Ja, baugleiche Module kannst Du zusammenschalten. In diesem Fall per Y-Kabel parallel.
      Allerdings wäre es sinnvoller, die jeweils parallel geschalteten Module unterschiedlich auszurichten, damit sie sich von der Leistung immer ergänzen. Bei SO-SW ist das in Abhängigkeit von der Neigung nicht so wichtig, wie bei O-W aber bringen würde es was. Allerdings hast Du dann auf jeder Seite zwei unterschiedliche Module, was vielleicht optisch nicht so schön ist.

      Antworten
  24. Bernd Limburg

    Hallo Helmut,

    ich bin wie praktisch alle hier auch begeistert von deinem klasse Bericht und den fundierten Antworten auf die Fragen!

    Meine Frage ist, ob ich an einen WR mit 2 MPPT an den einen MPPT 2 (gleiche) Module parallel und an den anderen MPPT 1 Modul hängen kann? Also 3 typgleiche Module. Angenommen, das einzelne Modul bringt gerade durch Ausrichtung/Verschattung nur sehr wenig Leistung und die beiden parallelen Module volle Leistung, sagen wir 2×400 W. Der WR kann 800 W AC einspeisen. Würde er sich nun von den parallelen Modulen fast die vollen 800 W nehmen? Das wäre dann mehr als der zulässige max. Eingangsstrom (20 A). Die Module haben 33 Vmp, also bei 400 W etwa 12 A.

    Oder begrenzt der WR immer seinen Eingangsstrom auf 20 A pro MPPT? Es ist ein APSystems EZ-1M.

    Vielen Dan und viele Grüße
    Bernd

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das kommt immer auf den Wechselrichter an. Ein Hoymiles ist strikt 400W und 400W aufgeteilt, ein EZ1 soll auf einem Kanal 500W machen können und einem Growatt Neo sagt man nach er könne auf einem Kanal auch 800W. Sowas steht aber nicht im Datenblatt, das sind Infos nur vom Hörensagen.

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      1. Bernd Limburg

        Danke für die Antwort! Dann könnte es bei einem EZ1 schon kritisch werden, wenn die Eingangsleistungen stark unterschiedlich sind. Wobei selbst bei 600 W eines Trackers bei meinen Modulen mit 33 Vmp die Stromstärke mit 18 A noch unter den max. 20 A liegen würde.

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        1. Helmut (Beitrag Autor)

          500W / 33V = 15A also kein Problem.

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  25. Bernd Limburg

    Hallo Helmut,

    noch eine kurze Frage: Sind bei Parallelschaltung zwei Module noch „genügend“ identisch, wenn die Leerlaufspannungen und auch die Maxpower-Spannungen sich um max. 0.2 V unterscheiden? Es wären Module vom gleichen Hersteller, gleiche Baureihe, nur einmal 430 Wp und einmal 435 Wp…

    Danke und Gruß, Bernd

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    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das sollte kein Problem sein.

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  26. Andreas

    Hallo Helmut,

    ich plane 4 gleiche Module in Ost-West-Ausrichtung aufzustellen(2 Ost, 2 West) und möchte diese an einen Wechselrichter mit einem MPPT anschließen.
    Was ist sinnvoller?
    Jeweils ein Ost-Modul und ein West-Modul parallel und diese dann in Reihe schalten oder
    beide ein Ost-Module parallel und beide West-Module parallel und diese dann in Reihe.
    Vielen Dank.
    Grüße
    Andreas

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Module, die Du in Reihe schaltest, musst Du gleich ausrichten, also Ost-Ost in Reihe, ebenso West-West und die beiden Zweierstrings dann parallel. Oder alle vier Module parallel. Das hängt von Deinem Wechselrichter/Laderegler ab.

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  27. Stephan

    Hallo Helmut,

    unfassbar guter Artikel.

    Ich plane Hoymiles 800W-2T mit 2x 440 WP an MPPT 1 und 2x 440 WP an MPPT2, jeweils per Y-Kabel.
    Ausrichtung 1x Süd + 1x West pro MPPT.
    Vmp = 41, alle Module gleich.

    WR Daten (Copy Paste):
    Modul-Leistung: 2 x 320 – 540 Watt
    Modul-Spannung: 2 x 22 – 60 V
    Modul-Strom: 2 x 14 A max.
    Modul-Kurzschlussstrom: 2 x 25 A max.
    Einschaltspannung: 22V

    Soweit sollte das alles passen, oder?

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Kontrollrechnung 427W (max. Eingang bei einem 800W Hoymiles) dividiert durch 41Vmp = 10,4A. Passt also locker.

      Antworten
  28. Stephan

    Danke!
    Wie würdest du an meiner Stelle weitere Module (+1 Süd und +1 West) einbinden? möchte gern schwächere Monate und die schwächeren Westsonne besser nutzen.

    Antworten
    1. Helmut (Beitrag Autor)

      Das hatten wir eben doch bereits besprochen. Das passt so, wie Du es vorgeschlagen hattest. Mach so viele baugleiche Module parallel, wie Du möchtest.

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