Archiv des Autor: Helmut

Herzschrittmacher für den Raspberry Pi – Teil 3: Mikrocontroller programmieren

Herzschrittmacher Projekt LogoWas braucht man um einen Mikrocontroller wie den ATtiny 13A zu programmieren? Zumindest mal zwei Dinge: Einen Programmer und eine dazu passende Software. Letzteres ist einfach, denn dafür bietet sich die Arduino IDE an, die ich bereits für mein Feinstaubprojekt benutzt hatte um den µC zu flashen. Bei der Programmierhardware wird es schon schwieriger, denn der ATtiny 13A ist ein blanker 8-Füßler ohne Bootloader und ohne USB-Anschluss. Es braucht also ein extra Programmiergerät um einen Sketch (ein Mikrocontroller-Programm) dort drauf flashen zu können. Beides, Programmer und Programmierumgebung bereiten wir in diesem Artikel vor, so dass wir uns danach an die eigentliche Programmierung machen können. (mehr …)

Herzschrittmacher für den Raspberry Pi – Teil 2: Hardware

Herzschrittmacher Projekt LogoIn dieser Artikelserie geht es um ein Lebenserhaltungssystem für den Raspberry Pi. Sollte sich das Betriebssystem eines RasPi einmal aufhängen, wird eine Überwachung aktiv und startet den Raspberry Pi neu. Heute beschreibe ich die kleine Hardwareschaltung, die das ermöglicht. Zum Einsatz kommen ein kleiner Mikrocontroller, zwei MOSFETs, eine LED, die den Pulstakt anzeigt und ein paar passive Bauelemente. Daraus entsteht für kleines Geld eine kleine stromsparende Überwachungsschaltung, die einen Raspberry Pi im Fall der Fälle automatisch wieder zurück ins Leben holt. (mehr …)

Herzschrittmacher für den Raspberry Pi – Teil 1: Konzept

Herzschrittmacher Projekt LogoDer Raspberry Pi ist ein sehr stabiles Computersystem – für BOINC und SETI@Home ist bei mir ein Raspberry Pi 2 einmal über ein Jahr lang ohne Unterbrechung und Reboot gelaufen. Aber so ein RasPi ist halt auch nur ein Computer und dessen Software kann sich schon mal aufhängen, so wie am heimischen PC eben auch. Am PC merkt man es gleich und kann einen Neustart des Computers veranlassen, aber was ist, wenn der Raspberry Pi irgendwo ohne Monitor und Tastatur als Server läuft? Dafür gibt es jede Menge Anwendungsfälle, wie File- oder Webserver, BOINC- oder Kamera-Computer. Wenn sich so ein System aufhängen sollte, dann wird man es in der Regel gar nicht gleich merken und der Reboot ist auch nicht so einfach wie am Personal Computer. Wie wäre es also, wenn wir ein Stück Hardware bauen, das die Vitalfunktion eines angeschlossenen Raspberry Pi überwacht und im Fall der Fälle eine Wiederbelebung durchführt? Also quasi ein Herzschrittmacher oder EKG mit integriertem Defibrillator? (mehr …)

Eichhörnchen & Co. – Selbstbedienung am Futterautomat

Braunes HörnchenDie erste Herausforderung für die Tiere war es, eine Nuss zu ergattern, die an einer Schnur aufgehängt war. Eichhörnchen, Krähen und Buntspechte konnten diese Aufgabe bravourös lösen. Nun wird es etwas schwieriger. Es kommt ein selbstgebauter Nussspender zum Einsatz, aus dem sich die Tiere mit Hasel- und Walnüssen bedienen können. Wobei es allerdings ein wenig Geschicklichkeit erfordert um an die Nüsse heran zu kommen. Da hier nur Nüsse mit Schale zum Einsatz kommen, wird der Buntspecht aus diesem Wettbewerb wohl ausscheiden müssen. Für Eichhörnchen und Rabenkrähen ist die Aufgabe aber durchaus lösbar. Eine Bauanleitung für den Nussspender liefere ich gleich mit und natürlich jede Menge Tiervideos. (mehr …)

Eichhörnchen & Co. – Nuss an der Leine

Braunes HörnchenIm vorangegangenen Artikel ging es um die Tiere, die zum Futterplatz kommen und darum, was die gerne fressen. Dabei hatten es die Eichhörnchen und Krähen bisher recht einfach, das Futter wurde an verkehrsgünstiger Stelle quasi auf dem Präsentierteller serviert. Nun wird es etwas schwieriger und eine Nuss wird an einer Schnur aufgehängt. Jetzt müssen die Tiere zeigen, ob sie diese kleine Herausforderung bewältigen können, um an das begehrte Futter zu kommen. Das Ergebnis bringt durchaus Überraschungen. (mehr …)

Eichhörnchen & Co. – Am Futterplatz

Braunes HörnchenEin Eichhörnchen-Futterplatz in einem Münchner Gartenstadtviertel – tierfreundlich gelegen zwischen Englischem Garten, Nordfriedhof und Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal. Da kommen natürlich nicht nur Eichhörnchen, sondern auch andere Stadttiere. Die Eichhörnchen waren übrigens schon da, noch bevor Kameras zur Beobachtung aufgestellt waren. Die haben in der Vergangenheit schon die Stangen über der Dachterrasse als Oachkatzl-Autobahn genutzt um von der Straßenseite zum Garten zu gelangen, ohne ein Pfötchen auf den Boden zu setzen. Und sie haben sich auch bereitwillig mit Nüssen anlocken lassen, so bis auf einen Meter Distanz zum Menschen. So war es nicht schwer, die Hörnchen per Futterangebot vor die Kamera(s) zu locken. (mehr …)

Fastenwoche 2018

Fastenwoche April 2018Auch 2018 gibt es wieder eine Fastenwoche, wie in den beiden letzten Jahren. Allerdings gebe ich im Vergleich zum Vorjahr noch einen Tag drauf, bleibe aber sonst bei der bewährten Buchinger Methode. Die Dokumentation wird auch etwas schlanker, es gibt nur noch einen einzigen Artikel zum Thema, nämlich diesen hier. Es hat vermutlich sowieso niemanden interessiert, was ich während der Fastentage trinke, besonders wenn es eh nur Wasser und Tee ist. Ebenso wie in den letzten Jahren geht es nicht nur darum, ein paar Kilos zu verlieren sondern auch um die Beantwortung der Frage, ob Fasten ein geeignetes Mittel zur Bewältigung des Heuschnupfens ist. Da war die Fastenwoche 2017 leider nicht aussagefähig, weil ich zeitlich zu spät dran war. In diesem Jahr sind die Voraussetzungen aber optimal, aufgrund der Witterung stehen wir Mitte April vor drei Wochen mit massivem Birkenpollenflug. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 30: Software für Kamera Modell 200

Das Modell 200 ist die kleine Ausgabe einer Raspberry Video Cam auf Basis eines Raspberry Pi Zero W. Im Vergleich zum ursprünglichen Modell 850, das einen großen Raspberry Pi 3 als Rechner hat. Aber braucht ein Modell 200 eine andere Software als das Modell 850? Nein, braucht es nicht. Allerdings sind meine Anleitungen zur Softwareinstallation inzwischen bald ein Jahr alt und für Raspbian gibt es eine neue Version Stretch. Deshalb fasse ich in diesem Artikel noch einmal alle erforderlichen Installationsschritte aus verschiedenen vorangegangenen Beiträgen zusammen und verweise für umfangreichere Erklärungen auf meine ursprünglichen Artikel. Die folgende Installationsanleitung gilt für alle fremdgetriggerten Kameras, egal ob Modell 200 oder 850. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 29: Stromversorgung für Kamera Modell 200

Im Raspberry Pi Kamera Modell 850 hatte ich zur Bereitstellung der 5V Betriebsspannung ein Step-Down-Schaltreglermodul auf Basis eines LM2596S Reglerchips verwendet. Das eignet sich prinzipiell natürlich auch für das Kamera Modul 200, hat aber zwei Nachteile. Einmal ist es mit 43 x 21 x 12mm relativ groß und zum anderen muss es vor dem Einsatz erst auf 5V eingestellt werden. Abhilfe schafft ein anderes Modul mit der Bezeichnung Buck Converter Mini Step Down Module. Dessen Abmessungen betragen nur noch 20 x 11 x 5mm, was ganz beachtlich ist. Und es ist sehr vielseitig einsetzbar, wie wir noch sehen werden, wenn auch nicht ganz so leistungsfähig. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 28: Kamera Modell 200 mit Raspberry Pi Zero

Fast ein Jahr läuft diese Artikelserie nun bereits – ein guter Anlass um sich wieder der Hardware zuzuwenden. Ich hatte bisher ein Kameramodell 850 auf Basis des Raspberry Pi 3 vorgestellt. Nun kommt endlich der kleinere Raspberry Pi Zero W zum Einsatz. Der hätte mir aufgrund der kleinen Abmessungen auch Anfang 2017 schon gefallen, aber das Modell damals hatte noch kein integriertes WLAN und war in Deutschland kaum lieferbar. Ursprünglich einmal als 5$-Computer angekündigt, ist der Raspberry Pi Zero W inzwischen wenigstens für 10 Euro in Deutschland problemlos erhältlich. Ein kleiner Rechner ermöglicht natürlich auch ein kleineres Kameragehäuse und so schrumpft das von einer 850ml Frischhaltebox beim Raspberry Pi 3 nun auf handliche 200ml. (mehr …)