Raspbian headless WiFi Konfiguration am Raspberry Pi 3

raspberry3Wer einen Raspberry Pi als Server betreibt, also ohne Bildschirm und Tastatur, der kann auch die Installation ‚headless‘ vornehmen. Das passiert per SSH über das Netzwerk. Dem Thema habe ich im Rahmen meiner Artikelreihe ‚Raspberry für die Wissenschaft‘ bereits einen eigenen Beitrag gewidmet. Dabei gehe ich aber davon aus, dass der RasPi per Kabel am Local Area Network hängt. Der Raspberry Pi 3 bringt nun – im Unterschied zu seinen Vorgängern – WiFi bereits onboard mit, so dass das Kabel in vielen Fällen entfallen kann. Aber wie soll man die WLAN Einstellungen headless konfigurieren? Wie es ohne LAN-Kabel, ohne Tastatur und ohne Monitor am RasPi funktioniert, zeige ich in diesem Artikel. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 7: Der einfache Weg zu BOINC und SETI@Home

Raspberry Pi für die WissenschaftDie gute Nachricht kam am 8. April 2016 und sie lautete: „SETI@home 8 released for Raspberry Pi.“ Und das bedeutet nichts anderes, als dass das BOINC Projekt SETI@Home den Raspberry Pi als Hardwareplattform nun voll und ganz unterstützt. Damit gehört das aufwendige Verfahren, die SETI@Home Applikation selbst aus dem Quellcode zu kompilieren, wie ich es in einem früheren Artikel beschrieben habe, nun der Vergangenheit an. Uns so wird es auch für Linuxanfänger sehr leicht, SETI@Home auf einem Raspberry Pi zu installieren. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie es gemacht wird. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 6: Weitere BOINC Projekte für den RasPi

Raspberry Pi für die WissenschaftBOINC ist die Plattform für verteiltes Rechnen (distributed computing), mit der wir die Rechenzeit unseres Raspberry Pi für wissenschaftliche Projekte zur Verfügung stellen können. Allerdings ist der Raspberry mit seinem ARM-Prozessor und Linux als Betriebssystem nicht so gängig wie ein Windowsrechner auf Intel-Basis. Deshalb wird der Raspberry auch nur von wenigen BOINC Projekten unterstützt.

Auf die BOINC Projekte, die auf einem Raspberry Pi laufen, werfe ich in diesem Artikel einen näheren Blick, denn: Es muss nicht immer nur SETI@Home sein. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 5: Mit BoincView mehrere BOINC Rechner überwachen

Raspberry Pi für die WissenschaftIm vorhergegangenen Artikel hatten wir gesehen, dass sich eine BOINC Installation auf einem Raspberry Pi bequem mit dem BOINC Manager von einem Windowsrechner aus fernsteuern lässt. Der BOINC Manager kann aber zu einer Zeit immer nur einen BOINC Client anzeigen, nicht mehrere gleichzeitig. Das erfordert lästiges Hin- und Herschalten, wenn man mehrere BOINC Clients in Betrieb hat

In diese Lücke grätscht die Add-On Software BoincView. Mit BoincView lassen sich mehrere BOINC Rechner über das Netzwerk steuern und überwachen.  (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 4: Remote Control mit dem BOINC Manager

Raspberry Pi für die WissenschaftIm vorhergehenden Artikel haben wir BOINC und SETI@Home auf dem Raspberry Pi 2 zum Laufen gebracht. In diesem Artikel zeige ich, wie wir den BOINC Manager auf einem Windowsrechner nutzen können, um BOINC auf dem RasPi fernzusteuern und zu überwachen. Das ist wesentlich bequemer, als das Commandlinetool Boinccmd per SSH zu verwenden.

Mit dem BOINC Manager können wir dem Raspberry auch weitere BOINC Projekte hinzufügen, so dass er nicht nur für SETI@Home allein arbeitet. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 3: BOINC und SETI@Home Installation

Raspberry Pi für die WissenschaftPer März 2016 unterstützt das SETI@Home Projekt offiziell leider keine Raspberry Pi Clients. Selbst wenn die zugrundeliegende BOINC-Plattform sehr wohl für Raspbian verfügbar ist. Die Ursache liegt schlicht daran, dass SETI@Home keine Software bereitstellt, die unter Linux auf ARM Prozessoren laufen würde.

Die SETI@Home Client Software ist aber auch im Quellcode verfügbar, so dass wir sie herunterladen und eigenhändig für unserem Raspberry Pi 2 kompilieren können.

In diesem Artikel zeige ich, wie BOINC und SETI@Home installiert werden, so dass ein Raspberry Pi 2 sofort beginnen kann, für die Wissenschaft zu arbeiten. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 2: Raspbian headless Installation und Grundeinrichtung

Raspberry Pi für die WissenschaftBevor wir BOINC und SETI@Home auf den Raspberry Pi 2 aufspielen können, müssen wir ein Betriebssystem installieren. Das klassische OS für einen Raspberry ist natürlich Raspbian. Wer meine Artikelserie zum Raspberry Media Center gelesen hat, dem wird die Vorgehensweise bei der Installation von Raspbian nicht fremd sein, bei OpenELEC funktioniert das ganz ähnlich.

Einen Unterschied zur Media Center Installation gibt es aber doch. Wir werden an den Raspberry keine Tastatur und keinen Monitor anschließen. Die Installation wird „headless“ vorgenommen – ausschließlich per SSH. Bei Raspbian ist das überhaupt kein Problem und diese Anleitung kann auch für andere Raspberry-Anwendungen verwendet werden, bei denen der Raspberry Pi eine reine Serverfunktion ohne Benutzerinteraktion hat. (mehr …)

Raspberry Pi für die Wissenschaft – Teil 1: BOINC und SETI@Home

Raspberry Pi für die WissenschaftDie Tatsache, dass es jetzt den RasPi 3 gibt, ist noch kein Grund, einen alten Raspberry Pi 2 in der Schublade verstauben zu lassen. Der kann leicht noch seine Rechenleistung in den Dienst der Wissenschaft stellen.

Mit der Teilnahme am BOINC-Netzwerk kann ein privater Rechner nicht benötigte Rechenzeit verschiedenen wissenschaftlichen Projekten zur Verfügung stellen. BOINC ist die Berkeley Open Infrastructure for Network Computing, eine Software- und Netzwerkplattform für verteiltes Rechnen (parallel computing). Über BOINC stehen viele verschiedene wissenschaftliche Projekte zur Verfügung, die man mit Rechenzeit unterstützen kann. Darunter auch sehr bekannte, wie SETI@Home, das nach außerirdischen Funksignalen sucht, oder Einstein@Home, das sich dem Nachweis von Gravitationswellen widmet. (mehr …)

Festplatten sicher löschen durch Schreddern

Hammer auf FestplatteAlte Festplatten schreddern mit dem Hammer? Auch wenn das gar nicht die schlechteste Methode ist, übrig gebliebene Daten auf alten Festplatten zu löschen, so geht es hier doch eher um einen elektronischen Schredder. Anwendungsfälle gibt es einige, bei denen Festplatten sicher von Daten gesäubert werden müssen. Wenn Harddisks, SSDs, Memory-Sticks, oder ganze Computer in den Wertstoffhof wandern. Wenn ein PC verkauft oder verschenkt wird und selbst wenn er nur zur Reparatur gegeben wird. So lange Dateisysteme nicht sicher verschlüsselt sind, kann auch ausgelesen werden, was sich noch auf der Festplatte befindet. Egal, ob alte Worddateien, Steuererklärungen oder peinliche Bilder.

Dass einfaches Dateilöschen nicht genügt, das dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Hier erkläre ich, wie man es richtig macht. (mehr …)

Computer System SSD sichern

Platte klonenDatensicherung – Auweia – ein ungeliebtes Thema! Aber wenn wirklich was passiert, dann ist das Drama groß. Ich will den Bereich hier nicht komplett beleuchten, sondern mich auf das Klonen der Betriebssystemplatte beschränken. Die ist aus Geschwindigkeitsgründen heute häufig eine SSD mit überschaubarer Größe und wird durch eine Datenplatte im Terabyte-Bereich ergänzt. Dass die Daten auf letzterer gesichert werden müssen, das ist klar Aber auch ein Backup der SSD kann einem viel Arbeit und Ärger sparen, wenn denn der Ernstfall eintritt.

Ein Personal Computer der in die Jahre gekommen ist, taugt heute oft nur noch für den Wertstoffhof. Auch in der Verwandtschaft kann man kaum noch jemandem eine Freude machen, in dem man ihm das Altgerät andient. Aber Stopp, bevor der alte PC in den Schrott wandert, sollte man ihm die Festplatte(n) ausbauen. Schon aus Datenschutzgründen verbietet es sich Platten, die nicht wirklich sicher gelöscht wurden, aus der Hand zu geben. Eine alte Festplatte lässt sich noch prima einsetzen, um die Systemplatte des neuen PCs zu sichern. Wie das geht, erkläre ich in diesem Artikel. (mehr …)