Raspberry Media Center – Teil 27: LibreELEC 8 mit Kodi 17 Krypton

Ist LibreELEC das neue OpenELEC? Das wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls hat sich Anfang 2016 die OpenELEC Entwicklergemeinde gespalten und als neuer Zweig ist LibreELEC hervorgegangen. Ein derartiger Fork ist in der Open-Source-Welt nicht ungewöhnlich, wenn man schaut, dass sich vor Jahren von OpenOffice auch ein LibreOffice abgespalten hat. Ende 2016 existieren also OpenELEC und LibreELEC parallel und ich werfe hier vor allem einen Blick auf die aktuelle LibreELEC Alpha-Version, die bereits mit Kodi 17 Krypton daher kommt.

OpenELEC versus LibreELEC

Aber schauen wir zuerst kurz zurück, wie sich Open- und LibreELEC in den vergangenen Monaten entwickelt haben. Ich hatte bereits vor über einem Jahr OpenELEC 6 mit Kodi 15 Isengard vorgestellt. Die nachfolgende Version 7 wurde von OpenELEC aber bis heute nicht final fertiggestellt. Seit Anfang Mai ist eine Beta 3 (V6.95.3) die letzte OpenELEC-Version, die man downloaden kann. LibreELEC hingegen hat seine Version 7 bereits im April herausgebracht und bis Juni zwei Maintenance Releases nachgeschoben, so dass heute LibreELEC 7.0.2 vorliegt.

Beide Versionen unterscheiden sich kaum, was kurz nach der Trennung auch noch nicht zu erwarten ist. Sie bringen beide Kodi 16 Jarvis mit und haben eine Tvheadend Version 4 im Repository. Leider lässt sich bei LibreELEC 7.0.2 kein FTP-Server als Add-On installieren, so dass diese Version für mich als Produktivsystem nicht in Frage kommt. Ich schaue mir also gleich LibreELEC 8 an, obwohl es davon erst eine fortgeschrittene Alphaversion gibt. Per Mitte Dezember 2016 ist das Alpha 9 (V7.90.009) mit Kodi 17 Krypton und nun wieder mit ProFTPD im Repository. Dem hat OpenELEC Stand heute nichts entgegen zu setzen.

Einen Pluspunkt gibt es noch für LibreELEC. So wie Xbian und OSMC besitzt LibreELEC ein Installationsprogramm zur Erstellung der Micro-SD-Karte. Das Programm heißt LibreELEC USB-SD Creator, ist für Windows, Linux und MacOS verfügbar und muss nicht mal installiert werden, man kann es einfach von der Festplatte starten. OpenELEC setzt dagegen weiter auf das Thirdparty-Tool Windows Disk Imager und für Linux auf DD. Gerade für Einsteiger ist der USB-SD Creator sicherlich eine Erleichterung, weil er mehrere Arbeitsschritte in einem Tool vereinigt. Mehr dazu weiter unten bei der Installation.

Um zu einem kurzen und vorläufigen Fazit zu kommen: Die Entwicklergemeinde von LibreELEC scheint im Jahr 2016 wesentlich aktiver zu sein. Bei OpenELEC sieht es – zumindest was neue Releases angeht – eher nach Stillstand aus. Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn ich in die jeweiligen Support-Foren schaue. Die „last posts“ in den verschiedenen Kategorien sind bei OpenELEC zum großen Teil wenige bis mehrere Tage alt. Bei LibreELEC hingegen liegen meist nur Stunden oder gar Minuten seit dem letzten Eintrag. Man könnte also den Eindruck haben, dass diejenigen Anwender, die an neuen Entwicklungen interessiert sind, bereits alle zu LibreELEC abgewandert sind. Viel Aktivität im Forum kann aber auch bedeuten, dass noch viele Fehler in der Software stecken. Aber das kann ich nicht beurteilen. Per Dezember 2016 scheint also tatsächlich das neue LibreELEC deutlich die Nase vorne zu haben und es bleibt abzuwarten, ob OpenELEC die Kraft hat, zu alter Größe zurückzukehren.

LibreELEC 8 mit Kodi 17 Krypton

Was ist neu?

Am augenfälligsten ist die neue Oberfläche, die Kodi 17 Krypton mitbringt. Estuary heißt das neue Standard-Skin von Kodi und daran muss man sich erst mal gewöhnen. Es kann allerdings auf Confluence (und andere Skins) umgestellt werden, dann befinden sich die LibreELEC-Einstellungen aber nicht mehr wie gewohnt unter Optionen, sondern müssen über Programme aufgerufen werden. Sonst funktioniert Confluence aber einwandfrei. Auf die Änderungen unter der Haube will ich nicht weiter eingehen und verweise auf die Kodi Webseiten. Was Tvheadend angeht, so bringt LibreELEC einen Backend in der Version 4.0 mit und alternativ 4.2, genauer V4.1.2309. Beide lassen sich über das LibreELEC Add-On Repository installieren, ebenso wie der Tvheadend Frontend. Und ab der Alfa 9 Version ist auch ProFTPD als FTP-Server wieder mit an Bord.

Informationen und Links zu OpenELEC

Links zu LibreELEC: Projekt-Homepage, Download, Dokumentation, Supportforum.

Versionen: In diesem Artikel geht es um die Version LibreELEC 7.90.009 mit Kodi 17.0 Krypton Beta 6.

Voreingestellter Rechnername: LibreELEC

SSH-Aufruf: ssh root@libreelec Passwort: libreelec, SSH ist per Standard deaktiviert.

Samba Zugriff: ohne Passwort frei zugänglich

Konfigurationsdatei (für Lizenzschlüssel und Overclocking): /flash/config.txt

LibreELEC installieren

1) SD-Karte beschreiben

Wie bei allen Betriebssystemen für den Raspberry Pi muss zuerst an einem anderen PC eine Micro-SD Karte mit einem Softwareimage beschrieben werden. LibreELEC stellt hierzu ein eigenes Programm zur Verfügung, das von der Downloadseite geladen werden kann. Es ist verfügbar für Win32, Linux32, Linux64 und MacOS.

Unter Windows wird das Programm nach dem Download einfach doppelgeklickt und im Warnfenster der Ausführung zugestimmt. Eine Installation erfolgt dabei nicht, was ich sehr positiv finde, weil die Windowsinstallation nicht vollgemüllt wird.

Im LibreELEC USB-SD Creator wird als erstes die Hardwareplattform ausgewählt, in unserem Fall also Raspberry Pi 2 und 3 und dann daneben eine der verfügbaren Softwareversionen. Um eine Alphaversion wie in diesem Fall angezeigt zu bekommen, müssen wir vorher ein Häkchen bei Alle anzeigen machen. Sonst werden nur stabile Hauptversionen angeboten. Das Image wird dann heruntergeladen und kann auf einen USB-Stick oder für den Raspberry Pi auf eine Micro-SD Karte geschrieben werden.

Für Linuxanwender sieht das Programm exakt gleich aus, nur die Vorgehensweise um es zu starten, ist etwas anders. Eine Installation ist auch unter Linux nicht erforderlich, die heruntergeladene Datei muss aber erst das Execute-Bit gesetzt bekommen. Im Falle der 64-Bit Linux Version, die sich im Downloads-Verzeichnis befindet, geschieht das mit:

cd ~/Downloads
chmod +x LibreELEC.USB-SD.Creator.Linux-64bit.bin

Das muss nur einmalig passieren, danach kann der Creator beliebig oft gestartet werden mit:

sudo ./LibreELEC.USB-SD.Creator.Linux-64bit.bin

Aussehen und Funktion des Programms entspricht der Windowsvariante.

2) Konfigurieren

Nach Einstecken der SD-Karte in den Raspberry Pi erfolgt die initiale Konfiguration. Von früheren (OpenELEC-) Versionen unterscheiden sich die Dialoge kaum, nur die neue Estuary-Oberfläche fällt sofort ins Auge. An dieser Stelle lässt sich wie gewohnt der Netzzugang (WLAN) konfigurieren. Zu beachten ist, dass der SSH-Dienst per Standard ausgeschaltet ist. Hier geht LibreELEC konform zu Raspbian, das in der neusten Version SSH auch erst mal aus Sicherheitserwägungen heraus unterbindet. Für LibreELEC ebenso wie für OpenELEC ist das auch verständlich, denn beide Programme sehen es nicht vor, das Passwort für den Rootuser ändern zu können. Wer MPEG-2 Codec Lizenzen eingeben möchte, der sollte SSH hier erst mal erlauben und später ggf. wieder abdrehen.

Und das war es hier auch schon. Die Spracheinstellungen wurden bereits in früheren Versionen aus der initialen Konfiguration herausgenommen und müssen danach als Sprachpakete per Add-On nachinstalliert werden. Daran hat sich auch mit Kodi 17 nichts geändert. Für die deutsche Lokalisierung gehen wir im Menü auf Add-ons, Install from Repository, Kodi Add-on Repository, Look and feel, Languages, German und dann auf Install. Danach können wir gleich auf die deutsche Sprache umschalten, was aber nicht alle erforderlichen Einstellungen richtig setzt. Das sehen wir unter Einstellungen (Zahnrad oben im Menü), Benutzeroberfläche, Regional. Hier ist noch Belgien eingetragen und eine englische Tastatur.

Wir passen die Tastaturbelegung, das Standardformat für die Region und die Zeitzonen-Region an und damit ist die Grundinstallation erledigt.

3) Add-Ons installieren

Das funktioniert im Prinzip wie früher (bei OpenELEC) mit dem kleinen Unterschied, dass es in der Estuary-Oberfläche einen eigenen Menüpunkt für Add-Ons direkt in der Hauptmenüleiste gibt. Hier kann aus den Repositories von LibreELEC und Kodi installiert werden. In den LibreELEC Add-Ons befindet sich ab der Alpha 9 Version unter Dienste auch wieder der ProFTPD Server, der sich in gewohnter Weise einrichten lässt.

Im selben Verzeichnis liegen auch zwei Tvheadend Backend Versionen. Einmal eine Version 4.0, die sich kaum von der 3.9er Version unterscheidet, die ich vor 1½ Jahren vorgestellt hatte. Und dann gibt es im Repository eine neue Version 4.2 (V4.1.2309). Die bringt zur Konfiguration per Weboberfläche jetzt einen Assistenten mit, der zur Einrichtung die wichtigen Punkte abfrägt. Für Anfänger sicher eine deutliche Erleichterung – früher war das doch teilweise etwas schwierig.

Der Tvheadend Frontend liegt dann wie gewohnt im LibreELEC Repository unter PVR-Clients. Kurz zusammengefasst geht man bei der Installation von Tvheadend wie folgt vor:

  1. Tvheadend Backend Add-On installieren
  2. Tvheadend Frontend Add-On installieren
  3. Tvheadend Backend per Weboberfläche konfigurieren (also vor allem Sender suchen)
  4. Raspberry Pi neu booten, dann sollten die Fernsehsender unter Menüpunkt TV sichtbar sein

Eine eigene Aktivierung von Live-T,V wie das früher nötig war, braucht es nicht mehr, der Menüpunkt TV ist von Haus aus eingeblendet.

4) MPEG-2 Lizenz Schlüssel eintragen

Wer für MPEG-2 (und ggf. VC-1) Codec Licenses gekauft hat, der muss sie natürlich in die config.txt eintragen. Leider habe ich bei LibreELEC dafür keinen Menüpunkt gefunden. Da wirkt noch das OpenELEC-Erbe nach, obwohl XBian und OSMC das schon lange können. Es bleibt also auch für LibreELEC dabei, dass das von Hand per SSH erfolgen muss, so wie ich es bereits ausgiebig für OpenELEC beschrieben habe.

Fazit nach einer Woche Betrieb

Obwohl erst eine Alphaversion, läuft LibreELEC 8 bei mir auf einem Raspberry Pi 2 absolut stabil. Die neue Kodi Bedienungsoberfläche Estuary ist erst mal ungewohnt, aber funktionell und angenehm gestaltet. Prima, dass der ProFTPD Server wieder ins Repository aufgenommen wurde. Und Anfänger profitieren vom LibreELEC USB-SD Creator und von Tvheadend 4.2.

Nachdem OpenELEC in Version 5 bei mir einwandfrei gelaufen war, hatte ich bei allen nachfolgenden OpenELEC Versionen Probleme mit meinem WLAN-Stick. Nach einer nächtlichen Datensicherung per FTP auf den Raspberry Pi hatte sich oft das Netzwerk verabschiedet und der RasPi musste gebootet werden. Die Treiber für meinen Realtek RTL8188SU wurden also ab OpenELEC 6 irgendwie verschlimmbessert, woran sich auch bis heute nichts mehr zum Guten verändert hat. Ganz anders LibreELEC – das läuft und alle meine WLAN-Sorgen sind beseitigt – zumindest sieht es nach einer Woche Betrieb äußerst positiv aus.

Damit wird LibreELEC 8 mein neues Produktivsystem und löst OpenELEC nach über 1½ Jahren ab.

 


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8 Kommentare

  1. R. Allahwerdi

    Hallo Herr Karger,
    vielen Dank für Ihre tolle Beschreibungen, mit der ich OpenElec iVm VDR wunderbar als Pi-VDR nutzen konnte.
    Warum auch immer, hielt die SD-Karte bisher immer nur einige Monate bis (vermutlich ein Stromausfall) die Wiederherstellung des Backups notwendig machte.
    So nun auch jetzt wieder mit dem Unterschied, dass das Backup auch den VNSI-Client nicht findet.
    Die Suche nach Lösungen war bisher erfolglos, so dass ich LibreELEC gern in der oben beschriebenen Alfa-Version 7.0.9 (aber auch in der 7.0.2)-Version installiert und mit TVHeadend 4.2 / 4.0 und VDR erfolglos getestet habe. Es scheint mir, dass der TV-USB-Stick August T210 bzw Terratec Cinergy T² nicht mehr gefunden wird und somit auch nicht liefern kann.
    Ob Sie mir eine Handlungsempfehlung geben könnten, oder hängt es evtl. mit dem bevorstehenden Umschwenken auf H.265 zusammen, das die H264 nun schon nicht mehr bei einer Neueinrichtung unterstützt werden?
    Wie werden Sie dies für sich lösen?
    Danke

  2. Helmut (Beitrag Autor)

    Nein, mit einem Umschwenken auf H265 hat das sicher nichts zu tun. Ich verwende auch einen uralten Stick und der funktioniert einwandfrei. Rufen Sie mal per SSH ‚dmesg‘ auf und schauen Sie sich die Fehlermeldung an, die Ihr DVB-T-Stick wirft. Vielleicht hilft das weiter. Möglicherweise fehlt auch in LibreELEC die Firmwaredatei für Ihren Stick.
    Wie ich die Umstellung auf DVB-T2 nächstes Jahr lösen werde? In jedem Fall wandert mein alter DVB-T-Stick in die Tonne. 😉 Inzwischen warte ich ab, ob irgendwann ein DVB-T2-Stick auf den Markt kommt, der dieses grüne DVB-T2 HD Logo trägt.

  3. Bastian

    Vielen Dank für die zahlreichen und ausführlichen Tutorials, die mich ermuntert haben und auch unterstützt haben ein Mediacenter auf einem RaspPi3 einzurichten.

    Ich habe dazu auch gleich Libreelec 8 verwendet. Gestern bekam ich noch meinen TV-Stick Technotrend CT 3650. Dank Ihrer Tutorials könnte ich auch VDR mit VNSI schnell zum Laufen bringen und eine erste Sendung aufnehmen. Heute ist es allerdings wie verhext: Der VDR VNSI Client meldet: Channel: No Data

  4. Dieter Fernau

    … Also, ich habe jetzt ein paar Stunden (oder Tage) damit verbracht den Raspi meines Kindes (den er dann doch nicht nutzt) und einen USB Sat Empfängen (der nur im Campingurlaub eingesetzt wird) als Media-Zentrale zusammenzustöpslen.

    Zuerst vielen Dank an Helmut – die Seiten waren ein prima Einstieg und immer wieder Hilfen – für Tips, wo man noch mal schauen könnte …
    … dann aber: wenn man nicht auch aus Gründen, wie ich (technische Neugier) damit in Kontakt kommen will (oder entsprechende (Linux) Vorbildung hat), sollte man die Finger davon lassn. Es ist halt nicht ’straight forward‘.

    Die Grössten Hürden sind, das bei den Versionen der verschiedenen Programmen (AddOn’s) scheinbar auch bei noch so kleinen Versionssprüngen die Bedienungsphilosophie geändert wird. Somit helfen die Anleitungen hier (und auch anderwo) erst mal nicht ’so richtig‘. Man muss ‚um die Ecke denken‘.

    Was ich nach wie vor nicht verstehe …
    – Warum muss ich ein Frontend als AddOn installieren, wenn es dann so gar nicht sichtbar ist?
    — Ich kenne den DVBViewer (als – lizensiertes – Programm auf dem PC), um den Receiver zu bedienen
    — Ich kenne verschiedene Skins der VU+
    –> Ich kann die Frontends installieren – die Oberfläche bleibt die gleiche (die von Kodi). Ist ja in Ordnung – aber der tiefere Sinn erschliesst sich nicht.
    – Wie kann man so eine Nerd-Mässige Organisation der Senderlisten-Organisation haben … ich habe es aufgegeben

    Genug gemeckert – was ich eigendlich wollte … ich habe einen Raspi 3b (https://www.raspberrypi.org/products/raspberry-pi-3-model-b und einen SAT Empfänger von Technisat . Beides geht – mit nur einem Handy-Lade-Netzteil – wunderbar (*) am Raspi. Der USB Empfänger wird extern versorgt. Meine Daten (Filme, Bilder, Musik) liegen auf einer DS216Play (**).

    (*1)
    Ich habe alles mit einem Monitor per HDMI / VGA Adapter in Betrieb genommen (in der Nähe meines PC’s :-). Nach Kaltstart war regelmässig keine Ausgabe auf dem Monitor. Nachdem ich dann zweimal die Karte neu beschrieben und wieder die kurzen Schritte zu Installation gemacht habe … ein SSH mit ‚reboot‘ brachte auch wieder ein Bild auf den Monitor (ein ping hat gezeigt, das Kodi ‚lebt‘). Am Fernseher (mit ‚echtem‘ HDMI) geht es problemlos.

    (*)
    Ich habe es noch immer nicht hinbekommen, das die Aufnahmen auf die NAS geraten. Die Einstellung im VDR (den ich am Ende nutze) nutzen da nix … Meine zentrale Stelle, wo alle Aufnahmen ‚hingeraten‘ ist die NAS.

    (**)
    Ich habe noch eine DS112j – historisch bedingt war die zuerst da. Da hing lange der USB Receiver dran – geht auch wunderbar. Habe ich genutzt, um „von unterwegs“ via VPN Aufnahmen zu programmieren (wenn mal wieder der Tatort vergessen wurde). Inzwischen (auch mit Einzug grösserer Fernseher) haben eine VU+ Solo2 (und später eine weitere Zero) Einzug gehalten. Die Dinger sind super …

  5. herr müller

    hallo, ich nutze zu zeit auch libreelec zumindestens bin ich in der phase des probierens. leider leider wie so oft ist die software nicht anwenderfreundlich aber vielleicht kann mir jemand sagen oder schreiben wie ich libreelec nach meinen anforderungen instaliere und nutze. es ist mir noch nicht gelungen LE auf eine hdd zu instalieren und eine weitere partition auf dieser hdd als medienträger (flac musik) zu nutzen. auch eine übertragung von einer angeschlossene ext hdd eben diesen datenträger ist mir nicht klar. warum!!! ist software oft so unklar und rätselhaft?

  6. Helmut (Beitrag Autor)

    LibreELEC auf einer Harddisk zu installieren, dürfte auch gar nicht so einfach sein, da der Raspberry Pi ja von SD-Karte booten will. Ich will aber nicht ausschließen, dass das funktionieren kann, das ist aber sicher eine Aufgabe, die ans Eingemachte geht.
    Eine USB-Festplatte an den Raspberry Pi anzuschließen um sie als Datenträger zu verwenden ist aber gar kein Problem, die wird vom Betriebssystem automatisch erkannt und ist dann mit ihrer ID im Homeverzeichnis zu sehen, bzw wird unter /media gemountet.

  7. Michael

    Guten Tag! Tolle Anleitungen. Mein Raspi 2 läuft hiernach bereits 2 Jahre recht gut, nur der Zugriff auf meine externe Festplatte und das Laden dort von Bildern verläuft leider sehr langsam (Festplatte hängt am USB Anschluss einer Fritzbox / wahrscheinlich das Nadelöhr durch das alle Daten müssen).
    Ein Problem aber, welches ich in der Zeit nicht beheben konnte ist, dass Kodi einige Dateien beim Einlesen nicht erkennt „Fehler beim Scannen von Movie: [Name des Films]“.
    Nicht erkannt werden einzelne iso, mp4, mpg und avi Dateien.
    Ferner habe ich noch 2 oder 3 erkannte iso Dateien, welche Kodi aber nicht abspielt.

    Leider finde ich nirgends einen Lösungsansatz und bedanke mich schon im voraus für jeden Ratschlag!!!

  8. Helmut (Beitrag Autor)

    Wenn es jetzt alle Dateien eines bestimmten Formats (z.B. alle AVI) wären, dann würde ich sagen, dem Raspberry Pi fehlt vielleicht ein bestimmter Codec oder sowas. Wenn es nur jeweils einzelne Dateien sind, dann würde ich versuchen die Videos in einem Video-Bearbeitungsprogramm (kdenlive z.B. unter Linux) zu öffen. Und wenn das gelingt, dann in einem anderen Format abspeichern, als MP4 zum Beispiel. Möglicherweise frisst es Kodi dann.

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