Archiv des Autor: Helmut

Feinstaubsensor – Teil 7: Zusammenbau

Beim original Stuttgarter Feinstaubprojekt ist der Zusammenbau der Komponenten denkbar einfach mit zwei Kabelbindern erledigt. Einer hält den Feinstaubsensor SDS011 und den Mikrocontroller zusammen und ein weiterer Kabelbinder fixiert den Temperaturfühler am Ausaugschlauch. Fertig! Kommt – wie bei meiner Variante – noch ein Spannungsregler dazu, dann wird es schon etwas komplexer innerhalb der beiden Abflussrohre. Ich löse das durch eine Kunststoff-Trägerplatte, auf der Feinstaubsensor, NodeMCU und Spannungsregler befestigt werden. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 6: Stromversorgung

Erst mal ist die Stromversorgung des Eigenbau-Feinstaubsensors ganz einfach. Die beiden Sensoren SDS011 (Feinstaub) und DHT22 (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) werden vom NodeMCU-Board aus mit Strom versorgt. Und das NodeMCU-Board hat einen Mikro-USB-Anschluss, so dass man ein normales Smartphone Ladegerät oder Raspberry Pi Netzteil verwenden kann. Das original Stuttgarter Feinstaubprojekt nimmt ein 2m langes USB-Flachbandkabel zwischen Netzteil und NodeMCU. Das sollte auch für alle Anwendungsfälle passen, bei denen der Feinstaubsensor nahe am Fenster angebracht ist. Aber was machen diejenigen, die größere Entfernungen von der Steckdose zum Feinstaubsensor überbrücken müssen? Hier eine Lösung. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 5: Konfigurationsdaten löschen

Die Konfigurationsdaten des Feinstaubsensors löschenbraucht man das? Im Normalfall nicht und wer nicht explizit ein Problem damit hat, eine fehlerhafte Konfiguration nicht mehr weg zu bekommen, der kann dieses Kapitel getrost überspringen. Wichtig zu wissen ist vielleicht, was mit Konfigurationsdaten des Feinstaubsensors überhaupt gemeint ist. Das sind die Daten, die sich über die Web-Konfigurationsoberfläche des Feinstaubsensors eingeben lassen, also vor allem WLAN-Netz und Passwort. So lange man Zugang zu dieser Weboberfläche hat ist alles in Ordnung und man kann darüber alle Daten ändern. Nur wenn das nicht mehr klappt, dann kann das Löschen aller Konfigurationsdaten das System quasi in den Urzustand zurück versetzen. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 4: Feinstaub-Software flashen

Wenn die Arduino IDE auf einem PC installiert ist und die USB-Verbindung vom PC zum NodeMCU-Board funktioniert, dann können wir uns dran machen, die Feinstaub-Software aufzuspielen. Das sollte in jedem Fall passieren, bevor wir die Komponenten verkabeln und unter Strom setzen, damit keine ungewollten Spannungspegel die Bauteile zerstören können. Das Flashen der Feinstaub-Software kann auf zwei verschiedene Arten geschehen. Wir können eine fertig kompilierte Version flashen, oder wir kompilieren selbst in der Arduino IDE. Ich zeige hier beide Möglichkeiten für einen Linux-PC. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 3: Arduino IDE installieren

Bevor die Komponenten des Feinstaubsensors zusammengebaut und verkabelt werden, muss die Software aufgespielt werden. Dazu sind ein paar Vorarbeiten nötig – unter anderem die Installation der Arduino IDE (integrated development environment) auf einem PC. Von diesem wird die Feinstaub-Software dann mit Hilfe der Arduino IDE per USB auf den NodeMCU geflasht (also ins Flash-Memory übertragen). Verwenden kann man dazu einen Windows-PC – ich zeige aber wie es geht anhand eines Linux-Rechners. Das kann auch eine Virtuelle Maschine sein, sie muss lediglich über den USB-Anschluss verfügen können. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 2: Einkaufsliste

Im heutigen Teil des Feinstaubprojekts geht es um die einzelnen Komponenten der Messstation und um deren Beschaffung. Letzteres ist gar nicht immer so einfach, den Feinstaubsensor SDS011 zum Beispiel kann man in Deutschland gar nicht kaufen, den müssen wir direkt in China bestellen. Bei anderen Komponenten, wie dem Mikrocontroller NodeMCU, haben wir die Wahl, ob wir sie zu einem günstigen Preis ebenfalls direkt in China bestellen, was mit mehreren Wochen Lieferzeit einher geht, oder lieber schnell aber teurer zum Beispiel über Amazon. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 1: Jetzt messen wir selber!

Citizen Science“ nennt sich das auf neudeutsch, wenn Bürger selbst wissenschaftlich tätig werden. Und ein Projekt aus diesem Umfeld ist luftdaten.info, das vom OK Lab Stuttgart betrieben und gefördert wird. Hier bauen sich interessierte Bürger selbst für wenig Geld ihren eigenen Feinstaubsensor und führen die Daten in einer Feinstaubkarte zusammen. Somit sind die erfassten Daten frei für jedermann zugänglich. Im ersten Teil dieser Artikelserie stelle ich das Projekt vor und in den folgenden werde ich zeigen, wie sich jeder seinen eigenen Feinstaubsensor bauen kann. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 27: Was kostet der Spaß?

26 Artikel lang ging es um Hard- und Software – jetzt reden wir über Geld. Was kommt denn so zusammen, wenn wir uns eine Raspberry Video Cam bauen wollen. Ich sag es gleich, mit der kommerziellen Wildkamera, die ich unten beispielhaft mal ausgewählt habe, kann der Selbstbau preislich nicht konkurrieren. Und dazu kommt ein erheblicher Aufwand an mechanischen Arbeiten und zur Anpassung der Software. Aber im Gegensatz zum Kauf eines Fertigprodukts ist die Raspberry Video Kamera ein richtiges Do-It-Yourself Projekt und wir haben vollen Einfluss auf die Hardware und vor allem auf die Steuer-Software. Also Leute, die eine individuelle Lösung brauchen, sollten durchaus über den Eigenbau nachdenken. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 26: Optimierungen gegen Frame Drops

Wer kennt das? Die Raspberry Video Camera zeichnet ein Full-HD Video auf, aber wenn man es sich danach anschaut, gibt es gelegentlich einen Sprung im Filmablauf, als ob kurze Sequenzen fehlen würden. Kurze Sequenzen, das können einzelne Frames sein, die gar nicht auffallen oder auch einmal Aussetzer über mehrere Sekunden. Frame Drops also Bilder, die bei der Aufnahme verloren gegangen sind. Wer so etwas bei seinen Versuchen mit der Raspi Cam nicht beobachtet, der kann glücklich sein und diesen Artikel getrost überspringen. Für alle anderen teste und bewerte ich hier eine Anzahl von Tuningmaßnahmen, um die Frame Drops zu minimieren. (mehr …)

Raspberry Video Camera – Teil 25: Zweite Kamera

Seit den ersten Tagen der Raspberry Video Cam gibt es das Konzept der Multi-Kamera-Fähigkeit. Nun wird es Zeit, dass ich auch hier im Blog endlich vorstelle, wie sich eine zweite (und dritte und vierte) Kamera zuschalten lässt. Dabei geht es vor allen Dingen darum, dass eine Kamera das Triggern übernimmt und weitere abhängige Kameras auf dieses Auslösesignal reagieren. Damit wird erreicht, dass eine Szene gleichzeitig aus mehreren Blickwinkeln aufgenommen wird. Später kann dann ein Video aus dem Material von mehreren Kameras geschnitten werden. (mehr …)