Archiv des Autor: Helmut

Feinstaubsensor – Teil 12: Sensordaten selbst speichern

Unser Eigenbau-Feinstaubsensor ist fertig und liefert deine Daten an die Feinstaubkarte und vielleicht einige andere Umweltdatenbanken. Von dort können wir uns die Daten auch zurückholen – die eigenen und auch die von fremden Sensoren. Aber es gibt auch die Möglichkeit, einen eigenen Server zu betreiben, an den der Feinstaubsensor seine Daten zusätzlich abliefert. Die kann man dann nach Belieben in einer eigenen Datenbank speichern, auswerten, grafisch aufbereiten und als Webseite anzeigen. In diesem Artikel zeige ich, wie die Sensordaten vom Feinstaubsensor auf einen eigenen Server kommen. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 11: Datenabruf

Der Eigenbau-Feinstaubsensor ist am Netz und liefert seine Daten an Madavi.de, Luftdaten.info und OpenSenseMap.org. Soweit ist alles gut, aber nun möchten wir die Sensordaten selbst sehen, oder selbst nutzen. Und vielleicht nicht nur die Daten des eigenen Sensors, sondern auch fremde. Ein paar Möglichkeiten habe ich in den vorhergegangenen Artikeln bereits gezeigt. Die fasse ich hier noch einmal zusammen und zeige ein paar weitere. Da dürfte für jeden was dabei sein. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 10: Veröffentlichen der Sensordaten

Der Eigenbau-Feinstaubsensor für den Balkon ist fertig, aber wohin nun mit den Daten? Der Upload zu Luftdaten.info und Madavi.de funktioniert bereits, denn diese beiden Datenbanken sind in der Konfiguration des Feinstaubsensors bereits als Vorgabe aktiviert. Damit unser neuer Sensor aber in der Feinstaubkarte von Luftdaten.info erscheint, müssen wir tätig werden. Und ebenso, wenn wir unsere Sensordaten zusätzlich bei OpenSenseMap.org veröffentlichen wollen. In diesem Artikel zeige ich, wie es geht. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 9: Konfiguration

Der mechanische Aufbau des Feinstaubsensors ist abgeschlossen, die Feinstaub-Firmware ist geflasht und die Komponenten sind verkabelt. Bevor nun das Gehäuse aus zwei Abwasserrohrbögen geschlossen wird, sollten wir die Schaltung unter Strom setzen, die Konfiguration vornehmen und die Funktion des Feinstaubsensors prüfen. Viel ist nicht zu konfigurieren, im wesentlichen geht es um den WLAN-Zugang. Für die Konfiguration stellt der Feinstaubsensor eine komfortable Weboberfläche zur Verfügung und so lange der Sensor noch keinen WLAN-Zugang hat, bietet er sich selbst als WLAN-Accesspoint an, mit dem wir uns verbinden können. Zum Beispiel mit dem Smartphone. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 8: Verkabelung und Aufstellung

Die Verkabelung ist ganz einfach, sieben Drähtchen genügen und die werden nur auf die Anschlusspins gesteckt. Dazu kommt bei meiner Erweiterung des Stuttgarter Feinstaubprojekts noch der 5V-Spannungsregler als zusätzliches Bauelement. Für alles habe ich ein Verkabelungsschaubild erstellt, nach dem die jeweiligen Anschluss-Pins leicht zu finden sind. Danach geht es an den Einbau aller Bauteile in die Abwasserrohrbögen. Die habe ich vorher angeschliffen und weiß gestrichen. Das soll bewirken, dass Sonneneinstrahlung direkt auf das Gehäuse möglichst wenig Einfluss auf die Temperaturmessungen hat. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 7: Zusammenbau

Beim original Stuttgarter Feinstaubprojekt ist der Zusammenbau der Komponenten denkbar einfach mit zwei Kabelbindern erledigt. Einer hält den Feinstaubsensor SDS011 und den Mikrocontroller zusammen und ein weiterer Kabelbinder fixiert den Temperaturfühler am Ausaugschlauch. Fertig! Kommt – wie bei meiner Variante – noch ein Spannungsregler dazu, dann wird es schon etwas komplexer innerhalb der beiden Abflussrohre. Ich löse das durch eine Kunststoff-Trägerplatte, auf der Feinstaubsensor, NodeMCU und Spannungsregler befestigt werden. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 6: Stromversorgung

Erst mal ist die Stromversorgung des Eigenbau-Feinstaubsensors ganz einfach. Die beiden Sensoren SDS011 (Feinstaub) und DHT22 (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) werden vom NodeMCU-Board aus mit Strom versorgt. Und das NodeMCU-Board hat einen Mikro-USB-Anschluss, so dass man ein normales Smartphone Ladegerät oder Raspberry Pi Netzteil verwenden kann. Das original Stuttgarter Feinstaubprojekt nimmt ein 2m langes USB-Flachbandkabel zwischen Netzteil und NodeMCU. Das sollte auch für alle Anwendungsfälle passen, bei denen der Feinstaubsensor nahe am Fenster angebracht ist. Aber was machen diejenigen, die größere Entfernungen von der Steckdose zum Feinstaubsensor überbrücken müssen? Hier eine Lösung. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 5: Konfigurationsdaten löschen

Die Konfigurationsdaten des Feinstaubsensors löschenbraucht man das? Im Normalfall nicht und wer nicht explizit ein Problem damit hat, eine fehlerhafte Konfiguration nicht mehr weg zu bekommen, der kann dieses Kapitel getrost überspringen. Wichtig zu wissen ist vielleicht, was mit Konfigurationsdaten des Feinstaubsensors überhaupt gemeint ist. Das sind die Daten, die sich über die Web-Konfigurationsoberfläche des Feinstaubsensors eingeben lassen, also vor allem WLAN-Netz und Passwort. So lange man Zugang zu dieser Weboberfläche hat ist alles in Ordnung und man kann darüber alle Daten ändern. Nur wenn das nicht mehr klappt, dann kann das Löschen aller Konfigurationsdaten das System quasi in den Urzustand zurück versetzen. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 4: Feinstaub-Software flashen

Wenn die Arduino IDE auf einem PC installiert ist und die USB-Verbindung vom PC zum NodeMCU-Board funktioniert, dann können wir uns dran machen, die Feinstaub-Software aufzuspielen. Das sollte in jedem Fall passieren, bevor wir die Komponenten verkabeln und unter Strom setzen, damit keine ungewollten Spannungspegel die Bauteile zerstören können. Das Flashen der Feinstaub-Software kann auf zwei verschiedene Arten geschehen. Wir können eine fertig kompilierte Version flashen, oder wir kompilieren selbst in der Arduino IDE. Ich zeige hier beide Möglichkeiten für einen Linux-PC. (mehr …)

Feinstaubsensor – Teil 3: Arduino IDE installieren

Bevor die Komponenten des Feinstaubsensors zusammengebaut und verkabelt werden, muss die Software aufgespielt werden. Dazu sind ein paar Vorarbeiten nötig – unter anderem die Installation der Arduino IDE (integrated development environment) auf einem PC. Von diesem wird die Feinstaub-Software dann mit Hilfe der Arduino IDE per USB auf den NodeMCU geflasht (also ins Flash-Memory übertragen). Verwenden kann man dazu einen Windows-PC – ich zeige aber wie es geht anhand eines Linux-Rechners. Das kann auch eine Virtuelle Maschine sein, sie muss lediglich über den USB-Anschluss verfügen können. (mehr …)